Entgeltfortzahlung für Freiwillige bei Großschadensereignissen gesichert

Omer Tarabic Omer Tarabic, Tips Redaktion, 19.07.2019 15:41 Uhr

BEZIRK SCHÄRDING. Nach der neuen Regelung erhalten ab dem 1. September nun jene Arbeitergeber in der Privatwirtschaft einen Bonus in Form einer Einsatzprämie, die bei Großschadensereignissen - mindestens 100 Personen mit einer Mindestdauer von acht Stunden - mit ihren Arbeitnehmern eine Dienstfreistellung für Freiwilligentätigkeit bei einer Einsatzorganisation vereinbaren und daher auch Entgeltfortzahlung leisten. Die Einsatzprämie wird 200 Euro pro Tag betragen.

„Unsere hohe Lebensqualität verdanken wir vor allem auch dem freiwilligen Engagement. Ob im Sozial-, Gesundheits-, Kultur- und Sportbereich, in der Katastrophenhilfe oder bei Rettungsdiensten sowie Feuerwehren. So sind 1.582 Freiwillige beim Roten Kreuz im Bezirk Schärding im Einsatz und es gibt 64 Freiwillige Feuerwehren im Bezirk Schärding. 8.074 Feuerwehrmitglieder stellten dort im Jahr 2018 insgesamt 496.920 Stunden für eben diesen gesellschaftlichen Zusammenhalt zur Verfügung. Darauf dürfen wir zurecht stolz sein“, zeigt sich ÖVP-Klubobmann  August Wöginger über einen entsprechenden Beschluss im Juli-Plenum des Nationalrats zufrieden. Dieser geht auf eine ÖVP-Initiative zurück und sieht eine Einsatzprämie für freiwilligenfreundliche Arbeitgeber bei Großschadensereignissen vor.

Im Sinne der ehrenamtlichen Einsatzkräfte

Diese Gesetzesänderung beruht auf einem Konzept des Bundesfeuerwehrverbandes, welches nun für alle Einsatzorganisationen Anwendung finden wird. Das Modell bringt eine wichtige Unterstützung für das Ehrenamt, vor allem bei außergewöhnlichen Großschadenslagen. Die „Einsatzprämie“ wird dann einfach und unbürokratisch über die Bundesländer abgewickelt, in deren Zuständigkeit auch der Katastrophenschutz fällt.

Damit habe man eine sinnvolle Regelung „im Sinne unserer ehrenamtlichen Einsatzkräfte“ gefunden - so August Wöginger, der auch allen ehrenamtlichen Einsatzkräften dankte – „Ohne diese würde unser Land ärmer aussehen. Sind wir dankbar, dass sich so viele Freiwillige engagieren.“

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