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BEZIRK SCHÄRDING. Die Coronakrise hat zahlreiche Unternehmer schwer getroffen. Unter ihnen vor allem auch die vielen Gastronomen des Bezirkes. Im Tips-Interview erzählt Bezirkswirtesprecher Stefan Schneebauer wie es den Wirten im Moment geht, wie es mit der wieder eingeführten Maskenpflicht aussieht und wo die Herausforderungen liegen.

In der Gastronomie wurden die Coronabestimmungen wieder verschärft, es besteht Maskenpflicht. (Foto: Sabrina Bracher/shutterstock.com)

Tips: Wie hat sich die Situation für die Gastronomen des Bezirkes seit Beginn der Coronakrise entwickelt?

Bezirkswirtesprecher Stefan Schneebauer: Die Situation ist sehr durchwachsen, mal etwas besser, dann wieder schlechter.

Tips: Wie stellt sich die Situation im Moment für die Nachtgastronomie dar?

Schneebauer: Die Nachtgastro hat es noch am schwersten. Hier brauchen wir längere Öffnungszeiten damit es sich rechnet.

Tips: Nachdem kurzzeitig die Maskenpflicht gefallen ist, ist sie nun wieder in Kraft gesetzt worden: Wie bewertest du diese Maßnahme der Landesregierung?

Schneebauer: Ich möchte keine Bewertung der Maskenpflicht mehr abgeben. Zum Arbeiten ist es kaum auszuhalten. Die Maske schreckt natürlich auch ab und das merkt man dann im Kaufverhalten. Generell müssen wir uns darauf einstellen mit dem Virus zu leben, aber ich denke man sollte aufhören so oft darüber zu berichten. Solange wir ein so gutes Gesundheitssystem haben, mache ich mir keine Sorgen. Diejenigen, die sich schützen wollen, sollen es tun und die anderen sollen ihr Leben leben mit ein wenig Hausverstand.

Tips: Wie sieht es mit dem Tourismus im Moment aus: Ist in der Gastronomie zu spüren, dass die Grenzen wieder offen sind?

Schneebauer: Natürlich ist es gut, dass die Grenzen geöffnet wurden. Gerade in Schärding sind die deutschen Nachbarn wichtig, meiner Meinung nach gehört aber trotzdem kontrolliert wer woher kommt.

Tips: Was sind im Moment die größten Herausforderungen mit denen die Gastronomen zu kämpfen haben?

Schneebauer: Zu kämpfen haben die meisten mit der schlechten Planbarkeit: einmal ist viel, einmal wenig los. Aber man kann es sich im Moment nicht leisten zu viel Mitarbeiter zu beschäftigen. Dadurch kommt man jetzt vielleicht etwas öfter ins Strudeln. Wir müssen uns alle zusammen vielleicht wieder mehr darauf besinnen etwas zufriedener zu sein und sich wieder mehr Zeit für etwas zu nehmen (Bier trinken, essen gehen, Freunde treffen).


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