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SP-Klubvorsitzender Michael Lindner besuchte den Kindergarten in Schärding

Omer Tarabic, 15.06.2022 17:41

SCHÄRDING. Im Zuge seiner Bezirkstour besuchte SPÖ-Klubvorsitzender Michael Lindner gemeinsam mit Bürgermeister Günter Streicher den Kindergarten in Schärding, um mit Mitarbeitern und Pädagogen vor Ort zu sprechen.

SPÖ Klubvorsitzender Michael Lindner und Schärdings Bürgermeister Günter Streicher interessierten sich beim Besuch des Kindergartens auch für so manches pädagogisches Element. (Foto: MecGreenie)

„Mit meinem 3-Punkte-Plan für besseres Gehalt, kleinere Gruppen und gerechtere Arbeitsbedingungen würde die Kinderbildung in Oberösterreich echte Fortschritte machen. Wichtig ist mir dabei vor allem die Meinung der PraktikerInnen, die jeden Tag mit vollem Einsatz für unsere Jüngsten da sind. Bei ihnen möchte ich auch Danke sagen“, so Lindner.

54 offene Stellen im Innviertel Zurzeit werden laut Bildungsdirektion Oberösterreich (www.ooe-kindernet.at) alleine im Innviertel 54 Helfer, Pädagogen und Betreuer in elementarpädagogischen Kinderbildungseinrichtungen besucht. Absolventen gebe es genug – jährlich schließen hunderte SchülerInnen die BAFEP (Bundeslehranstalt für Elementarpädagogik) ab, aber nur ein Bruchteil der AbsolventInnen startet später auch tatsächlich in den Beruf als Elementarpädagoge. „Dass unter den gegebenen Umständen viele engagierte PädagogInnen frustriet das Handtuch werfen und sich beruflich anderweitig orientieren, ist nicht verwunderlich“, so Bürgermeister Günter Streicher.

 Gerechte Bezahlung

Die SPÖ hat laut Lindner einen umfassenden 3-Punkte-Plan vorgelegt, der rasch und wirksam helfen soll. Die Kernelemente umfassen unter anderem gerechtere Bezahlung, die schrittweise Verkleinerung der Gruppengrößen und attraktivere Arbeitsbedingungen. „Wir haben in Oberösterreich noch viel zu tun: In keinem Bundesland ist es schwieriger einen Krabbelstubenplatz zu bekommen. Nirgends sind die Öffnungszeiten in den Kindergärten kürzer. Es ist höchste Zeit, dass Beruf und Familie zusammenpassen – alle Kinder in Oberösterreich haben das Recht auf die beste Bildung.“


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