SIGHARTING/LINZ. Der Prozess gegen ÖVP-Klubobmann August Wöginger und zwei Finanzbeamte wird ab 11. Februar am Landesgericht Linz fortgesetzt. Das Oberlandesgericht Linz hatte eine zuvor gewährte Diversion aufgehoben.
Wöginger wird Amtsmissbrauch vorgeworfen. Er soll 2017 beim damaligen Generalsekretär des Finanzministeriums, Thomas Schmid, für einen Parteifreund interveniert haben, sodass dieser Vorstand des Finanzamtes für Braunau, Ried und Schärding wurde. Die mitangeklagten Beamten waren Mitglieder der Bestellungskommission. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Zwölf bis 13 Verhandlungstage sind angesetzt. Ein Urteil wird im April erwartet.
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