Staatspreis Innovation geht an EV Group aus St. Florian am Inn
ST. FLORIAN/INN. Die EV Group aus St. Florian am Inn erhielt die höchste staatliche Auszeichnung für innovative Unternehmen: den Staatspreis Innovation 2026. Staatssekretärin Elisabeth Zehetner zeichnete das Unternehmen für seine Technologie zur Herstellung von Mikrochips aus.

Der Staatspreis wurde heuer zum 46. Mal vergeben und von der Austria Wirtschaftsservice GmbH im Auftrag des Wirtschaftsministeriums organisiert. Mit der ausgezeichneten Technologie „IR LayerRelease™“ der EV Group lassen sich sehr dünne Siliziumschichten mit elektronischen Schaltkreisen präzise voneinander trennen und übertragen. Dabei kommen Infrarotlaser zum Einsatz.
Das Verfahren soll neue Möglichkeiten eröffnen, Chips dreidimensional zu integrieren und übereinanderzustapeln. So könnten leistungsfähigere und energieeffizientere Mikrochips entstehen, etwa für künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechner.
„Österreich wird nie ein Niedriglohnland sein. Unser Erfolg im internationalen Wettbewerb beruht auf Qualität, Innovation und technologischem Vorsprung. Wie stark wir darin sind, zeigen die EV Group und die weiteren ausgezeichneten Unternehmen. Sie machen ‚Made in Austria‘ weltweit zu einem Qualitätsversprechen“, betonte Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer.
Fünf weitere Unternehmen nominiert
Neben der EV Group waren fünf Unternehmen für den Staatspreis nominiert: Anexia und Infineon Technologies Austria aus Kärnten, AT & S Austria Technologie & Systemtechnik aus der Steiermark, Brantner green solution aus Niederösterreich und VRVis aus Wien.
Ihre Projekte reichen von einer Virtualisierungsplattform und Technologien für Quantenchips über die Stromversorgung von Prozessoren bis zur Glasrückgewinnung und zur Simulation von Hochwasser und Starkregen.
Sonderpreise für Landwirtschaft und Energiespeicherung
Den Sonderpreis ECONOVIUS der Wirtschaftskammer Österreich erhielt Farm-ING Smart Farm Equipment für ein System, das Unkräuter erkennt und gezielt mit Pflanzenschutzmitteln behandelt.
Der von VERBUND gestiftete Sonderpreis VERENA ging an ECOLYTE. Sie entwickeln in Kooperation mit der Technischen Universität Graz im Projekt „VanillaFlow and beyond“ unter anderem Moleküle und papierbasierte Membranen für Redox-Flow-Batterien.








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