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Erneuerbare Energien: Förderungen für PV-Anlagen und Stromspeicher beantragen

Leserartikel Rosemarie Schauer-Wolkenstein, 25.03.2018 16:11

BEZIRK. Mit dem 12. März 2018 stellt der Bund neben der regulären Photovoltaik-Förderung weitere 15 Millionen Euro für Photovoltaik-Anlagen und -Speicher zur Verfügung.

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf vor seiner eigenen PV-Anlage Foto: Hergott
LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf vor seiner eigenen PV-Anlage Foto: Hergott

Im Bezirk Scheibbs waren bis Ende 2017 1192 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10.399 Kilowatt in Betrieb.

Investieren in erneuerbare Energien lohnt sich

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) ist sich sicher, es zahlt sich aus, zu investieren: „Niederösterreich setzt zu 100 Prozent auf Strom aus erneuerbaren Energien. Jeder, der eine Photovoltaik-Anlage installiert, leistet einen wertvollen Beitrag.“ Den passenden Anreiz bietet alternativ zur Photovoltaik-Tarifförderung 2018 und 2019 eine Investitionsförderung für Photovoltaikanlagen beziehungsweise Stromspeicher.

Ab 12. März 2018 können Förderanträge bei der Ökostrom-Abwicklungsstelle OeMAG eingereicht werden. Es steht ein Fördervolumen von 15 Millionen Euro zur Verfügung, wobei mindestens 9 Millionen Euro für die Errichtung beziehungsweise Erweiterung von PV-Anlagen vorgesehen sind. Die Antragstellung läuft in zwei Schritten: Zuerst muss ein „Ticket“ gelöst und die wichtigsten Daten eingeben werden. In einem zweiten Schritt können nach frühestens 18 Stunden alle Details dem Förderantrag hinzugefügt werden.

Bei einer Antragstellung, Förderzusage und Vertragsabschluss im Jahr 2018 beträgt der Fördersatz für Photovoltaik-Anlagen bis 100 Kilowattpeak maximal 250 Euro je Kilowattpeak sowie für Photovoltaik-Anlagen bis 500 Kilowattpeak maximal 200 Euro je Kilowattpeak. Zusätzlich können Stromspeicher mit einer Größe von 0,5 bis 10 Kilowattstunden pro Kilowattpeak mit bis zu 500 Euro je Kilowattstunde gefördert werden.

Infos gibt es unter: 02742/21919 und auf www.enu.at.


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