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BEZIRK SCHEIBBS. Einen schwarzen Tag für die arbeitenden Menschen in Österreich ortet die niederösterreichische SPÖ-Nationalrätin Renate Gruber: „Die Regierung peitscht mit dem 12-Stunden-Tag und der 60 Stunden Woche Verschlechterungen für tausende ArbeitnehmerInnen durch. Und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden die negativen Auswirkungen des 12-Stunden-Tages bereits ab 1. September zu spüren bekommen“, kritisiert Renate Gruber am Rande der gestrigen Plenarsitzung.
 

Nationalratsabgeordnete Renate Gruber. Foto: SPÖ
Nationalratsabgeordnete Renate Gruber. Foto: SPÖ

Alle Argumente, alle Appelle an die Regierung, sich an den Verhandlungstisch zu setzen und mit den Interessensvertretungen der arbeitenden Menschen zu einem tragbaren Kompromiss zu kommen, sind ungehört verhallt.

ÖVP und FPÖ haben heute gemeinsam im Parlament einen Kniefall vor der Wirtschaft gemacht – und das zulasten von 3,7 Millionen ArbeitnehmerInnen in Österreich. „Wir sagen NEIN zur 60-Stunden-Woche, die die Regierung schon ab Herbst 2018 mehr als drei Millionen Beschäftigten aufs Auge drücken möchte“, so Gruber abschließend.


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Gastuser
Gastuser
14.07.2018 18:11

NEIN zur 60-Stunden-Woche

....traurig ist eigentlich nur, weil man die Sache der Arbeitszeitgestaltung völlig verkennt und verdreht!....Menschenverachtend ist eigentlich nur die unehrliche Instrumentalisierung der Arbeitnehmer und sie dadurch auf die Straße schickt. ...es ändert sich nichts: 40 Stunden Wochenarbeitszeit, 8 Stunden Tagesarbeitszeit; so wie schon immer, gab und gibt es die Möglichkeit eines Mehrstundentages, in manchen Berufen sogar jetzt schon bis zu 12 ......3,7 Mill Arbeitnehmer!!!...müssen ab Herbst !!!74 Mill.!!! Überstunden mehr leisten - diese verfehlte Botschaft kommt, milde gesagt, nicht einmal beim "Salzamt" an!