Mehr Züge zwischen Pöchlarn und Scheibbs ab 9. Dezember
SCHEIBBS. Mit 9. Dezember erfolgt die diesjährige europäische Fahrplanumstellung. Davon profitieren auch die Pendler auf der Erlauftalbahn.
Den diesjährigen europäischen Fahrplanwechsel am Sonntag, den 9. Dezember 2018, nutzt das Land Niederösterreich, um auf der Kremser- und Kamptalbahn, der Erlauftal-, Traisental-, Puchberger- und Gutensteinerbahn umfassende Verbesserungen umzusetzen. So werden auf diesen Regionalbahnen insgesamt rund 500.000 Bahn-Kilometer pro Jahr mehr gefahren, das bedeutet ein Plus von 1,9 Mio. Sitzplätzen pro Jahr.
Zwischen Pöchlarn und Scheibbs bringt das 1.900 zusätzliche Züge.
„Die Regionalbahnen bilden das Rückgrat unserer Mobilitätspolitik. Mit diesem Paket erleben wir eine deutliche Stärkung des Systems und Ausweitung des Angebots - ganz im Sinne der Pendlerinnen und Pendler im Land“, so Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko.
Konkret werden durch die Investitionen des Landes Niederösterreich speziell auf der Strecke zwischen Pöchlarn und Scheibbs rund 44.000 Zug-km an Mehrleistungen erbracht. „Das bedeutet, es werden fast 145.000 zusätzliche Sitzplätze geschaffen. Das ist eine Steigerung um beinahe 19 Prozent“, freut sich Christine Dünwald-Specht, Bürgermeisterin von Scheibbs über den Zuwachs.
Verbesserungen auf der Erlauftalbahn
Im Dezember 2015 wurden REX200-Anschlüsse in Pöchlarn nach Amstetten und Wien optimiert. Ab Dezember 2018 kommt auf der Strecke Pöchlarn – Wieselburg – Scheibbs ein ganzjähriger Stundentakt von MO-SO zum Einsatz, durch die kurzen Umstiegszeiten von und zum REX+ (früher: „REX200“) in Pöchlarn kann mit einmaligem Umsteigen St. Pölten, Amstetten und Wien stündlich, zur Morgenspitze sogar alle 30 Minuten bequem erreicht werden.
Maßnahmen
- Täglicher Stundentakt auf der Strecke Pöchlarn – Wieselburg – Scheibbs
- Kürzere Umstiegszeiten von und zu den REX+ Zügen in Pöchlarn und somit Verkürzung der Reisezeit Richtung Wien
- Verbesserte Erreichbarkeit des Hochschulstandorts Wieselburg von der Westbahn-Achse
Durch diese Maßnahmen wird die Erlauftalbahn als wichtige Nord-Süd-Achse im Mostviertel gestärkt und noch besser vernetzt.
„Unser Ziel ist es, die Sichtbarkeit des Öffentlichen Verkehrs zu erhöhen, um mehr Menschen zur Nutzung der Regionalbahnen zu bewegen. Klar verständliche, einfach zu merkende Fahrpläne sind eine der Maximen bei unserer Fahrplangestaltung. Daher sind wir bemüht, dort wo es geht Halbstunden- bzw. Stundentakte einzurichten und somit Einstiegsbarrieren zu mindern“, so Wolfgang Schroll, VOR-Geschäftsführer.
Weitere Informationen: www.vor.at
Neue Fahrpläne: www.vor.at/service/downloads
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