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BEZIRK SCHEIBBS/NÖ. Die FPÖ NÖ spricht sich für eine Anhebung der Tonnagen-Obergrenze bei Rundholztransporten aus. „Immer häufiger auftretende Naturereignisse haben in den vergangenen Jahren zu einer völlig neuen Situation geführt“, verweist Reinhard Teufel, FPÖ-Wirtschaftssprecher und Landtagsabgeordnete aus dem Bezirk Scheibbs, auf die angespannte Lage vieler Waldbewirtschafter.

Foto: FPÖ NÖ
Foto: FPÖ NÖ

„Die Land- und Forstwirtschaft ist durch die Bedrohung des Borkenkäfers sowie der noch nie dagewesenen Schäden durch Dürre und Schneedruck in ihrer Existenz bedroht“, betont Teufel. Die FPÖ NÖ spricht sich für Maßnahmen zum raschen Abtransport von Schadholz aus.

Zügiger Abtransport von Schadholz

In Niederösterreich gilt aufgrund der Borkenkäferproblematik zurzeit eine Ausnahmebestimmung von bis zu 50  Tonnen pro Fahrt, um den zügigen Abtransport von Käferschadholz gewährleisten zu können. „Diese Lösung ist jedoch zeitlich begrenzt, wohingegen uns die negativen Folgen von Schädlingsbefall dauerhaft beschäftigen werden“, so Teufel.

 “Saubere Lösung auf gesetzlicher Grundlage“

„Es braucht langfristige, saubere Lösungen auf gesetzlicher Grundlage“, bekräftigt Teufel einen diesbezüglich eingebrachten Antrag im NÖ Landtag. „In Nachbarstaaten wie der Tschechischen Republik hat sich eine 50-Tonnen-Regelung bereits als effizient erwiesen. Wir fordern die gesetzliche Verankerung einer entsprechenden Anhebung der Tonnagen für Rundholztransporte, um unseren Waldbauern unter die Arme zu greifen“, so Teufel.


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