Kirchdorfs Wirtschaft sucht nach Lösungen für Herausforderungen
BEZIRK KIRCHDORF. Die Bezirksstelle Kirchdorf der Wirtschaftskammer Oberösterreich (WKO) lud zu einem Empfang ins Panorama im Stift Schlierbach. Dort wurde das Projekt Worklifehub vorgestellt.

Das Finden von qualifizierten Mitarbeitern zählt zu den größten Herausforderungen für Gewerbetreibende – darin schienen sich die versammelten Unternehmer des Bezirkes einig. Der Kirchdorfer Wirtschaftskammerobmann Klaus Aitzetmüller verwies auf das Wirtschaftswachstum des vergangenen Jahrzehnts in der Region, dem die Probleme der demografischen Entwicklung und der Pendelbewegungen gegenüberstehen. Im Vorjahr gab es rund 940 offene Lehrstellen im Bezirk, knapp 400 mehr als noch im Jahr 2011. Doch diese zu besetzen, wird immer schwieriger, denn die Zahl der jungen Menschen im Bezirk nimmt laufend ab. Hinzu kommt, dass mehr Menschen zum Arbeiten aus dem Bezirk auspendeln als von auswärts kommen. „Hier gilt es, Potenziale auszuschöpfen“, so WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller.
Vernetzung
Das Projekt Worklifehub soll Wirtschaftstreibende aus der Region zusammenbringen, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Derzeit geschieht dies in fünf Arbeitsgruppen, die sich unter anderem mit den Themen Wohnen, Ausbildung und den Pendelbewegungen auseinandersetzen. „Wir wollen die Unternehmen der Region bekanntmachen“, sagt Rene Haidlmair, Sprecher der Gruppe. Zu diesem Zweck wurde nun auch eine Website des Projekts eingerichtet, die als Kommunikationsplattform dienen soll.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden