Heimatbuch Schlüßlberg: Ein Werk mit Geschichten, die das Leben schrieb
SCHLÜSSLBERG. Groß war die Spannung vor der Präsentation des Schlüßlberger Heimatbuches. Auf 800 Seiten in zwei Bänden dokumentiert das Werk von Georg Irkuf und Johann Demelmair die Geschichte des Ortes, auf persönliche und berührende Weise. Nun wurde das Buch erstmals der Bevölkerung vorgestellt.

Aus einer mit Schreibmaschine geschriebenen Chronik von Josef Zeiger, einem Unikat, das in der Gemeinde aufbewahrt wurde, entstand in einer zweijährigen Arbeitsphase das neue Schlüßlberger Heimatbuch. Bereits im Vorfeld hatte sich Georg Irkuf ein großes Archiv an Bildern und Videos aus der Gemeinde angelegt. Für das Buch konnte man so aus 76.000 Fotos und 800 Gigabyte an Filmmaterial schöpfen.
Einigartige Geschichte
„Es gerät vieles in Vergessenheit, die Zeit bleibt nicht stehen. Alte Ansichten sind Erinnerungen an unsere Geschichte, und das ist das größte Geschenk“, freut sich Bürgermeister Klaus Höllerl und meint: „Es ist so faszinierend wie Schlüßlberg mit den Jahren gewachsen ist“. Die beiden Autoren haben zwei Jahre lang, ehrenamtlich, an dem Werk gearbeitet. Jeden Tag seien sie drei bis vier Stunden vor dem Computer gesessen. Herausgekommen ist ein Werk, das die einzigartige Geschichte der Gemeinde sowie persönliche Eindrücke und Erlebnisse von Bürgern beinhaltet. „Die Geschichte ist mein Hobby, und ich habe es mit Leidenschaft gemacht“, erklärt Georg Irkuf. Sein Nachbar und Co-Autor Demelmair ergänzt: „Über den Zaun wurden mir immer wieder Bilder und Dokumente zugespielt, die ich dann am PC in Form gegossen habe“.
Unbezahlbarer Wert für die Gemeinde
Für die Gemeinde habe das Heimatbuch und die Arbeit der beiden Autoren einen „unbezahlbaren“ Wert, wie Bürgermeister Höllerl sagt. Das Schlüßlberger Heimatbuch kann auf dem Gemeindeamt um 50 Euro für alle zwei Bände gekauft werden.


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