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Kleiner Schlüßlberger als Filmstar an der Seite von Schauspieler Manuel Rubey

Sabrina Lang, 26.02.2019 17:56

SCHLÜSSLBERG. Mit seinen gerade einmal 13 Monaten hat der kleine Nino Michael aus Schlüßlberg (Bezirk Grieskirchen) schon seine erste Filmrolle ergattert. Im Film „Russenstory“ mit Manuel Rubey wird „Kino Nino“, wie er von seiner Familie bereits liebevoll genannt wird, das Darstellerbaby spielen.

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Im Jänner begannen die Dreharbeiten für den Film „Russenstory“, für den der kleine Nino aus Schlüßlberg bereits jetzt regelmäßig vor der Kamera steht. An der Seite des bekannten, österreichischen Schauspielers Manuel Rubey übernimmt Nino im Film die Rolle des Babys eines russischen Paares und wird dabei für einiges Chaos sorgen.

Drehorte in Wien und Niederösterreich

In einem Casting wurde der kleine Filmstar für die Rolle als Baby „Vassily“ ausgewählt. Die Freude bei den Eltern ist natürlich riesig, die Meinung aber auch zweigeteilt. „Kinder in Medien sind ein zweischneidiges Schwert. Wir haben lange überlegt, ob wir es den Kindern ermöglichen sollen oder nicht, haben uns dann aber dazu entschlossen, es zu probieren. Dann sehen wir, ob es ihm gefällt“, so der Papa, Michael Huber. Für Nino und seine Familie heißt es nun, zu Drehorten in Wien und Niederösterreich zu pilgern. Der kleine Filmstar war im Jänner das erste Mal vor der Kamera in Action. Seither wurden 15 Drehtage absolviert. „Kino Nino ist eingeschlagen wie eine Bombe. Sie lieben ihn alle heiß. Von super chilligem Baby bis coole Socke ist da alles dabei. Wenn es ihm weiter so gut gefällt, werden noch Projekte folgen“, ist der Papa stolz, zuversichtlich und ergänzt: „Das sind schöne Erfahrungen. So etwas schweißt die Familie extrem zusammen und fördert den Zusammenhalt“.

 

„Statistenfamilie“ Huber

Dass Nino mit 13 Monaten bereits ins Filmgeschäft einsteigt, ist in der Familie Huber nichts Neues. Vater Michael spielt seit 1999 bei diversen Filmproduktionen als Statist mit. „Es ist einfach ein Hobby“ meint Huber. Begonnen hatte alles mit einer Rolle in Schlosshotel Orth. Danach folgten Auftritte bei „Mission Impossible“ mit Tom Cruise oder bei „Vier Frauen und ein Todesfall“. Huber saß schon gemeinsam mit Patrick Swayze beim Schnitzelessen und absolvierte diverse Auftritte bei Werbespots von Mercedes, Billa und Iglo. „Es macht einfach Spaß, an Orte zu kommen, die man sonst wohl nie sehen würde, wie beispielsweise eine U-Bahn-Station um vier Uhr früh“, erklärt Huber. Auch seine beiden Stiefkinder Tobias und Julia konnten im Sommer bereits erste Filmluft schnuppern. Bei den Dreharbeiten zu „Oskar und Lilli“, in dem es um das Schicksal zweier tschetschenischer Flüchtlingskinder geht, spielten die beiden in einer Klasse die Schulkollegen der Hauptdarsteller.

Zum Film „Russenstory“

Im Film „Russenstory“ geht es um die Geschichte von zwei befreundeten Paaren, moderne, urbane, liberale Mittdreißiger, die einem russischen Jugendfreund zur Flucht nach Österreich verhelfen wollen. Dieser hat sich in seiner Heimat politisch engagiert und ist dadurch in Schwierigkeiten geraten. Doch was die Österreicher als Abenteuer begreifen, bedroht rasch das Gefüge der alten Freunde und die Beziehungen zueinander. Vor allem, weil erstens Hilfe sehr unterschiedlich definiert werden kann und zweitens sich Hilfsbedürftige anders verhalten, als die Helfenden das gerne hätten.


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