Dunkel, kalt und feucht: Prandeggs Verlies hat wieder einen Gefangenen
SCHÖNAU IM MÜHLKREIS. Was für ein Gefühl war es, tief unten im dunklen Verlies des Prandegger Bergfriedes gefangen zu sein? Das kann man jetzt – nein, nicht selbst erleben, aber zumindest ein wenig erahnen. Der Prandegger Burgverein hat das jahrhundertealte Gefängnis hergerichtet und mit einem „Gefangenen“ versehen.

Idee und Anregung dafür stammen von Heimatforscher und Heimatbuch-Autor Dieter Eder. „Im Turmverlies sitzt jetzt ein bedauernswerter Bauer, der bei der Zehentabgabe wegen Missernte kein Getreide abliefern konnte“, berichtet Berthold Moser vom Burgverein über das Szenario.
Künstler am Werk
Die künstlerische Gestaltung hat Gottfried Grabner übernommen, der schon im Museum Zehentstöckl für Figuren und Bilder verantwortlich zeichnete. Für die sichere Abdeckung mit einer Glasplatte sorgte Zimmermeister Fritz Kriechbaumer.


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