Kuscheln mit Füchslein Fiona
SCHÖNAU. Einen nicht alltäglichen Gast beherbergen derzeit Eveline und Berthold Moser: Ein offenbar verwaistes Fuchskind hatte sich den Schönauern beim Familienspaziergang angeschlossen und war nicht mehr abzuschütteln.

Das drei bis vier Wochen alte Fuchsmädchen, mittlerweile mit dem Namen Fiona versehen, hielt offenbar die Hündin von Familie Moser mit ihrem buschigen Schwanz für seine Mutter und lief bis nach Hause mit. Nach Rücksprache mit dem Tierarzt (Tollwut ist nicht zu befürchten!) wurde das Füchslein von den Mosers aufgenommen. „Fiona ist zur Freude unserer Enkelkinder sehr zutraulich und kuschelt wie ein Kätzchen mit uns“, wundert sich Berthold Moser, selbst ein Jäger, über das außergewöhnliche Verhalten des jungen Wildtieres.
Fiona braucht noch viel Schlaf
„Fiona war sehr hungrig und durstig, sie hat sofort das Hundefutter aus dem Napf gefressen“, berichtet Eveline Moser entzückt. Wie jedes Jungtier braucht der kleine Fuchs noch viel Schlaf und kuschelt sich in einem Körbchen zu Wärmflasche und einem ausgedienten Pelzschal. Bei einem Schönauer Jäger soll Fiona ein großes Gehege bekommen und möglichst artgerecht heranwachsen können.


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