Teiche naturnah bewirtschaften
SCHREMS. Das Kulturhaus war der passende Rahmen für die Präsentation eines außergewöhnlichen Filmes. „Naturnahe Teichbewirtschaftung“ ist der Titel des Lehrfilmes.

„Es war ein erhebender Abend“, erinnert sich Filmemacherin Sonja Eder an die Präsentation des von ihr produzierten Lehrfilmes „Naturnahe Teichbewirtschaftung“ im Kulturhaus der Stadt.
Heutzutage sind Teiche aus dem Landschaftsbild des Waldviertels nicht mehr wegzudenken. Das war aber nicht immer so. Denn schließlich wurden sie erst von Menschen geplant, gegraben, gefüllt und mit Fischen besetzt. Heutzutage ist vor allem der Karpfen ein allseits beliebter Speisefisch, der nicht nur für Abwechslung in den heimischen Küchen sorgt, sondern auch spannende Geschichten erzählt. Was fressen Karpfen am liebsten? Warum gilt er als gutmütig oder ehrlich und wie lässt sich erkennen, ob er ein gutes Leben hatte? Diesen und noch anderen Fragen gehen Österreichs Fachleute der Fischereiwirtschaft im Film auf den Grund. Inkludiert ist auch eine geschichtliche Spurensuche in spannenden Bildern.
Ein Jahr lang wurde intensiv an dem Lehr- und Beratungsfilm gearbeitet. Entstanden ist ein Werk mit insgesamt 15 Modulen und einer Gesamtlaufzeit von etwa 80 Minuten. Dabei kommen Teichwirte sowie große und kleine Konsumenten gleichermaßen auf ihre Kosten und erhalten tiefere Einblicke rund um die Teichbewirtschaftung.
Die Fischproduktion nimmt in Niederösterreich eine wichtige Rolle ein. Ganze 60 Prozent aller österreichischen Teiche befinden sich in Niederösterreich. Davon sind 90 Prozent im Waldviertel beheimatet.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden