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SCHWANENSTADT. Drei junge Damen zeigen vor, wie man Flüchtlingen eine sinnvolle Beschäftigung verschafft, aus denen diese praktischen Nutzen ziehen können. Auf 600 Quadratmetern entstand in Schwanenstadt ein Nutzgarten, der zwölf jugendlichen und anderen Flüchtlingen zur Verfügung gestellt wird. Ein „Einweihungsfest“ gibt es am 16. Juni.

Der Garten musste zuvor – ebenfalls von den Flüchtlingen – vorbereitet werden.
Der Garten musste zuvor – ebenfalls von den Flüchtlingen – vorbereitet werden.
„Wir möchten Flüchtlingen, denen das Arbeiten verwehrt wird, eine Beschäftigungsmöglichkeit bieten. Wir wollen Umweltbildung mit einem sozialen Aspekt verknüpfen. Besonders wichtig ist uns dabei der Fortbestand des Gartens nach Abschluss unseres Jugendumweltprojektes“, erklären Eva Lochner (20) aus Bergheim (Salzburg), Elisabeth Steiner (20) aus Labing (Oberösterreich) und Karoline Voglauer aus Senftenberg (Niederösterreich) gemeinsam. Sie haben sich im Rahmen ihres „Lehrganges Bottom up“ des Freiwilligen Umweltjahres kennen gelernt und bilden eine Projektgruppe. Im November des Vorjahres haben sie begonnen, ihre Idee umzusetzen. Ein Flüchtlingsheim mit erwünschten Proponenten fanden sie in Schwanenstadt, unweit davon ein geeignetes Grundstück. Von der Überzeugungsarbeit, über Sponsoren- und Expertensuche sowie Beschaffung von Werkzeug und Pflanzen führte der Fortschritt über Monate zur Vorbereitung des Grundstückes mit vertikutieren und düngen bis zur Pflanzarbeit. Jetzt sind die drei mit ihren jungen Flüchtlingen in der Zielgeraden des Projekts: Die Öffentlichkeit soll davon erfahren und am 16. Juni ist ein Einweihungsfest geplant. Interessant ist auch der finanzielle Aufwand für dieses nachhaltige Projekt: 500 Euro gab es vom Familienministerium und 300 Euro vom Bodenbündnis. Der Rest sind Sachspenden von Sponsoren.

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