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ATTNANG-PUCHHEIM. Die jährliche Gedenkfeier des Mauthausen Komitees Vöcklabruck fand in Attnang-Puchheim statt.

Gedenkfeier (Foto: Mauthausen Komitee)
Gedenkfeier (Foto: Mauthausen Komitee)

Beim Denkmal am Bahnhof wurden unter musikalischer Begleitung von Schülern des ORG Vöcklabruck Blumen niedergelegt. Das Denkmal erinnert an Zwangsarbeiter, die nach dem Bombenangriff vom 21. April 1945 zu Aufräumarbeiten eingesetzt und ermordet wurden.

Zu den Ehrengästen zählten die Migrationsforscherin Judith Kohlenberger sowie Jan Brunner von der Botschaft der Tschechischen Republik. Die Ansprache beim Denkmal hielt Frederik Schmidsberger, Vorsitzender des Mauthausen Komitees Vöcklabruck.

Im Anschluss wurde die Veranstaltung im Alten Kino fortgesetzt. Rudolf Loidl vom Mauthausen Komitee Vöcklabruck hob erneut die Einbindung junger Menschen hervor. So berichtete Ida Fischer von der Amnesty-Youth-Gruppe Vöcklabruck über ihre Eindrücke zu aktuellen weltpolitischen Entwicklungen.

Auch Schüler des ORG Vöcklabruck sowie der Berufsschule Attnang beteiligten sich mit Beiträgen an der Gedenkfeier. Hans Gebetsberger präsentierte gemeinsam mit zwei Schauspielern einen Ausschnitt aus einem Theaterstück über die Beziehung einer Bauerntochter und eines polnischen Zwangsarbeiters.

Judith Kohlenberger sprach in ihrem Vortrag über die Bedeutung des Endes des Nationalsozialismus sowie über den Umgang mit Krieg, Flucht und Erinnerung bis in die Gegenwart. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von der Gruppe More Empathie.

Zum Abschluss verwies Rudolf Loidl auf das kommende Jahr: Dann besteht das Denkmal seit 25 Jahren.


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