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SCHWANENSTADT. Ab Oktober soll den Bürgern ein neues, modernes und für die Zukunft gewappnetes ASZ zur Verfügung stehen. Nun wurde der Spatenstich gefeiert.

v.l.: Georg Seethaler, Christian Mader, Rupert Imlinger, Ulrike Hille, Johann Öhlinger, Johann Forstinger, Karl-Heinz Zeitlinger, Karl Staudinger, Herbert Brunsteiner, Albert Berger, Christian Schierl, Karl Vesely, Alexander Köbrunner, Alois Schlager und Christian Ehrengruber Foto: BAV

Das ASZ Schwanenstadt wurde 1992 eröffnet. Insgesamt befinden sich zehn Gemeinden (Schwanenstadt, Desselbrunn, Niederthalheim, Oberndorf bei Schwanenstadt, Pitzenberg, Pühret, Redlham, Rüstorf, Rutzenham, Schlatt) im Einzugsgebiet des ASZ mit rund 14.000 Bürgern.

Durchschnittlich werden hier rund 3.000 Tonnen Altstoffe gesammelt – allein im Vorjahr rund 2.000 Tonnen an Altstoffen und rund 245 Tonnen an Verpackungen.

Der Umbau erfolgt in zwei Phasen: Ausbauphase eins konnte bereits im November 2016 abgeschlossen werden und umfasste den Grün- und Strauchschnittannahmeplatz. Investitionen von rund 180.000 Euro waren hierfür notwendig. Im heurigen Februar startete Ausbauphase zwei, welche sich auf die Halle und den Außenbereich konzentriert. Der Umbau umfasst Elemente wie eine moderne Annahmehalle, Zwischenlager und eine Sägezahnrampe, wodurch man sperrige Abfälle, EBS, Altholz, Alteisen und auch Grünschnitt leichter entsorgen kann. Durch die Trennung von Lkw- und Pkw-Verkehr ist eine problemlosere Entsorgung möglich. Auch ein neues Büro mit Aufenthaltsraum, Sanitär-einrichtungen, Technikraum und Betriebsmittelraum wird realisiert. Zudem wird der Problemstoffraum neu gebaut und ein eigener Raum für ReVital-Ware errichtet.

Eine Photovoltaikanlage und ein Videoüberwachungssystem ergänzen die Neugestaltung des ASZ Schwanenstadt. Die Investitionen für Ausbauphase zwei belaufen sich auf rund 1.000.000 Euro.


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