SCHWANENSTADT. Mit der Installation einer 840 Quadratmeter großen Photovoltaikanlage am Dach des Wasserkraftwerkes in Hart baut KWG seine Möglichkeiten zur Stromerzeugung aus. Mit einer Leistung von 120 Kilowatt peak (elektrische Leistung von Solarzellen) wird das Unternehmen, das zu 100 Prozent auf nachhaltigen Ökostrom setzt, in Zukunft rund 120.000 Kilowattstunden pro Jahr erzeugen.

Die Installation der Photovoltaikanlage am Dach von KWG, die erfolgreich über ein Bürgerbeteiligungsmodell finanziert wurde, entstand in Zusammenarbeit mit der Firma Stromwerkstatt aus Pinsdorf. „Wir freuen uns sehr, dass das Projekt so gut ankommt. Innerhalb von nur drei Tagen haben sich 60 Personen an dem Projekt beteiligt. So haben wir den Zielbetrag von 150.000 Euro schneller erreicht als wir es erwartet haben.“, erklärt Peter J. Zehetner, Geschäftsführer von KWG. Nachdem dieses Projekt so großen Zuspruch erhalten hat, wird KWG auch in Zukunft ähnliche Projekte in Angriff nehmen.
Rasche Montage
Seit Anfang Juli liefert die Photovoltaikanlage Strom aus Sonnenkraft in das KWG-Netz. Das Projekt wurde dank des Engagements aller Beteiligten schneller als im Zeitplan vorgesehen umgesetzt. So wurden Mitte Juni die letzten Paneele von Wolfgang Spiessberger, Geschäftsführer der Firma Stromwerkstatt, und seinem Team montiert. Die Inbetriebnahme erfolgte dann am 26. Juni. Durch die Inbetriebnahme der Anlage setzt KWG künftig neben Wasserkraft auch auf Sonnenenergie und produziert noch mehr regionalen Ökostrom für seine Kunden.
Näheres zu KWG
KWG ist ein seit 1920 tätiger Energieversorger mit Sitz in Schwanenstadt und beliefert Kunden in ganz Österreich mit 100-prozentigem Ökostrom. Durch die Eigentümerstruktur der Genossenschaft ist das Unternehmen primär der Region und deren Bevölkerung verpflichtet. Das Kundenwohl und nachhaltiges Handeln stehen vor der Gewinnmaximierung. Insgesamt sieben Kleinwasserkraftwerke entlang der Ager sichern eine nachhaltige und umweltfreundliche Stromproduktion. KWG ist heute ein innovatives Unternehmen und leistet mit 38 Mitarbeitern einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung.


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