Schwarzenau im Zeichen des “großen Bruders“ Deutschland
SCHWARZENAU. Jedes Jahr wird in Schwarzenau ein anderes europäisches Land vorgestellt: nach Griechenland steht Schwarzenau ab 7. April ganz im Zeichen des „großen Bruders“ Deutschland. Das Fenstermuseum wird mit neuen Inhalten ausgestattet, die Ortsgestaltung wird angepasst und ein bunter Veranstaltungsreigen, das einem das Nachbarland näherbringen wird, beginnt.

Das Projektteam um Wolfgang Leidenfrost (selbst aus der Bundesrepublik stammend) und VP-Bürgermeister Karl Elsigan wird im Rahmen ihrer Initiative „EUROPA in Schwarzenau“ heuer das Nachbarland Deutschland näher bringen.
Der Start erfolgt am 7. April mit einem gemeinsamen Spaziergang und einer Führung durch das – mit neuen Inhalten ausgestattete – „Open-Air-Fenstermuseum“. Dieses gewährt unterhaltsame Einblicke in Geschichte, Natur, Kultur, Gesellschaft und Kulinarik des Nachbarlandes. Es bietet sich auch für Schulklassen als Ergänzung zum Geografie-Unterricht an. Es spielen Kinder der Musikschule des Gemeindeverbandes Vitis sowie Martina Wurz und Pia Søndergaard. Letztere wird auch am Abend für die Musik sorgen, wenn in der Kaminstube der erste Deutschland-Vortrag stattfindet. In Kombination mit schwäbischem Essen berichtet Wolfgang Leidenfrost in heiterer Art und Weise über das schwäbisch–alemannische Leben.
Vorträge, Kulinarik und Musik
Neben der traditionellen Reise Ende Mai und weiteren Vorträgen darf weder Musik noch die Kulinarik zu kurz kommen, ist man sich einig. Auch das grandiose Erzähltheater von Folke Tegetthoff beim „fabelhaft! NÖ-Festival“ am 14. Juni in Schwarzenau wird sich dem Gastland Deutschland widmen.
Mitarbeit von vielen Vereinen und engagierten Personen
Die Initiative EUROPA in Schwarzenau wird heuer als LEADER-Projekt auch von Experten wie Brigitte und Thomas Samhaber (Fa. ILD) unterstützt und soll Einheimische wie auch Gäste von außerhalb ansprechen.
Das Programm, an dem viele Vereine und engagierte Personen mitarbeiten, garantiert den Besuchern wieder einen unterhaltsamen und interessanten Zugang zu einem Land Europas, das man glaubt, gut zu kennen, und das doch viele Überraschungen birgt.


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