Schwarzenberg ist das fernöstliche Zentrum der Nation
SCHWARZENBERG Immer mehr Menschen entdecken bei der Suche nach ihrer inneren Mitte die Böhmerwaldgemeinde. Dort befindet sich seit 1991 das LaoShan-Zentrum der Alpenrepublik. Am Donnerstag wird der offizielle Stein aus China willkommen geheißen.

Nicht nur Adalbert Stifter schätzte die Vorzüge der 643-Einwohnergemeinde: Auch unzählige Menschen aus allen Teilen Europas, die mit fernöstlichen Techniken nach ihrer inneren Mitte suchen, werden in Schwarzenberg fündig. Der Grund: Seit numehr 24 Jahren befindet sich hier die Außenstelle des Lao-Shan-Zentrums in Hamburg. „Hier werden Qigong-Kurse und vieles mehr abgehalten – die Kursteilnehmer erhalten auch eine Ausbildung als Lehrer“, verrät Bettina Nigl vom Gemeindeamt Schwarzenberg. Die Lao-Shan-Teilnehmer kommen großteils aus Deutschland, aber es sind auch immer wieder Menschen aus Belgien, den Niederlanden und Österreich dabei. Für eine Tourismusgemeinde ist das nicht schlecht. Nigl: „Da gibt es derzeit einen richtigen Boom.“ Um den LaoShan-Standort in Schwarzenberg auch dementsprechend zu würdigen, wird am Donnerstag, 23. Juli,17. 15 Uhr, der LaoShan-Stein, der jahrelang im LaoShan-Zentrum in China stand, am Ortsplatz aufgestellt – er wird sozusagen von den LaoShan-Bergen in den Böhmerwald gebracht.
Lange VerbindungDer Stein repräsentiert die langjährige Freundschaft und Kooperation zwischen Gründer QingBo, Lena und XiaoFei mit der Gemeinde Schwarzenberg. Seit 1991 gibt es in der Böhmerwald-Zweigstelle Workshops, seit 1994 werden Ausbildungen durchgeführt.








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