Dürre im Bezirk Rohrbach: Rekordtrockenheit bedroht Gewässer und Trinkwasserversorgung
BEZIRK ROHRBACH. Die Daten zur aktuellen Dürre sind auch an den Messstellen im Bezirk Rohrbach abzulesen.

An der Messstelle in St. Peter am Wimberg lag im Juli die Lufttemperatur um 2,2 Grad Celsius über dem langjährigen Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020. Gleichzeitig fielen dort nur 53 Liter Regen pro Quadratmeter. Das entspricht lediglich 49 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge.
Auch die Gewässer litten unter dem fehlenden Regen. Bei der Messstelle Teufelmühle an der Großen Mühl betrug der Durchfluss im Juli nur 42 Prozent des langjährigen Vergleichswerts des hydrographischen Dienstes.
Taskforce eingerichtet
„Auch im Bezirk Rohrbach haben wir im Juli eindrücklich gesehen, dass die Klimakrise längst bei uns angekommen ist. Die Analyse zeigt, was auch derzeit an unseren Flüssen und Bächen sichtbar wird. Diese Rekordtrockenheit wirkt sich immer mehr auch zu einer ökologischen Katastrophe aus. In meinem Ressort gehen immer mehr Meldungen über trockengefallene Gewässer und Probleme bei der Trinkwasserversorgung ein“, sagt Klimaschutz-Landesrat Stefan Kaineder.
Landesweit war der Juli in Oberösterreich im Schnitt um zwei Grad wärmer als üblich. Zugleich fiel nur rund ein Drittel der normalen Niederschlagsmenge. Das Land hat deshalb eine „Taskforce Trockenheit“ eingerichtet, die die Lage laufend bewertet, Problemregionen identifiziert und bei Bedarf Maßnahmen mit den zuständigen Stellen abstimmt.








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