Positive Rückmeldungen für die Rundbahn durch den Böhmerwald
BEZIRK ROHRBACH. Überzeugungsarbeit für Anliegen in Oberösterreich, Südböhmen und Bayern leistet der Dreiländerinfrastrukturverein. Unter anderem soll eine Böhmerwaldrundbahn realisiert werden.

„Die Bemühungen schreiten voran, es gibt viele positive Rückmeldungen“, berichtete Vereinsobmann Walter Höllhuber aus Schwarzenberg bei der Jahreshauptversammlung. Derzeit finden Besprechungen statt, wie man eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben könnte. Diese soll am besten im Rahmen der Donau-Moldau-Region abgewickelt werden, meint Höllhuber.
Zwei Ergänzungen fehlen in OÖ
„Als zukünftiger Bahnknoten bietet sich Waldkirchen an, da in Bayern die alte Bahnverbindung Passau-Budweis wieder im Gespräch ist“, informiert der rührige Obmann. Von Waldkirchen nach Passau im Süden, nach Freyung und Haidmühle im Norden und nach Aigen-Schlägl im Osten - das ist das Ziel des Infrastrukturvereins. In Oberösterreich wären dazu nur zwei Ergänzungen notwendig: „Zum einen die Verbindung der beiden Bahnhöfe Urfahr und Linz, die schon im Laufen ist. Zum anderen eine Verlängerung der Mühlkreisbahn von Aigen-Schlägl bis Schwarzenberg.“
Straßensanierung in Schöneben
Positives gab es auch von der Sanierung der Straße in Schöneben nach Nova Pec zu berichten: Diese wird ab Juli in Etappen realisiert, informierte Oberplans Bürgermeister Jiri Hulka. Begonnen wird mit der Brücke an der Staatsgrenze, danach wird die Strecke vom Grenzübergang bis zur Kaserne saniert. Die Maßnahme wird als Interreg II-Projekt abgewickelt.


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