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SCHWARZENBERG/OBERPLAN. Einige Projekte, die vom Dreiländerinfrastrukturverein unterstützt werden, haben sich im vergangenen Jahr positiv entwickelt.

Die Arbeiten an der Linzer Donaubrücke laufen planmäßig, mit einer Fertigstellung der Brücke ist 2023 zu rechnen. Foto. Weihbold

Bei der Vollversammlung des Vereins, bei der Obmann Walter Höllhuber sowie der Vorstand für eine weitere Periode wieder gewählt wurden, zog man Bilanz über einige der Vorhaben. Zufrieden ist Obmann Walter Höllhuber natürlich über den endgültigen Baubeginn der Vierten Linzer Donaubrücke, mit dessen Fertigstellung 2023 zu rechnen ist, und der Vertragsunterzeichnung des Landes OÖ mit den ÖBB für den Ausbau und die Verlängerung der Mühlkreisbahn bis zum Linzer Hauptbahnhof.

Gondeln von Nova Pec auf den Reischlberg

Das Projekt Seilbahn in Nova Pec auf den Reischl­berg hat die Umweltverträglichkeitsprüfung nicht bestanden. Auf Basis des Altmodells wird ein neues Projekt erarbeitet und eine Seilbahn vom Reischlberg bis zum Bahnhof Nova Pec angestrebt. „Für die weiteren Bahnprojekte, Böhmerwaldrundbahn und Ilztalbahn, ist die Rückbesinnung der öffentlichen Meinung auf die Bedeutung der Bahn sehr hilfreich“, ist Höllhuber überzeugt.

Zäh laufen indes die Verhandlungen für die Umfahrung Nova Pec, bei denen derzeit mit Naturschützern verhandelt wird. Zwei von insgesamt fünf Abschnitten (unter anderem von Schöneben nach Glöcklberg) sind bereits fertig.

Umfahrung Passau ist fix

Bei der Umfahrung Passau Nord steht fest, dass sie kommen wird, weil das Projekt inklusive Förderungszusage im Verkehrswegeplan enthalten ist – „die Frage ist nur, wann mit dem Bau begonnen werden kann“, spricht Höllhuber aus Erfahrung. Er weist darauf hin, dass die gute Zusammenarbeit zwischen Oberösterreich und den Nachbarstaaten ein Hauptziel des Vereins ist, „ein engeres Zusammenrücken der Nachbarn ohne einer Verbesserung der Infrastruktur aber nicht geht.“

Gegen Grünes Band

Die Bemühungen von WalterHöllhuber und seinem Verein gelten weiterhin auch dem Kampf gegen das europaweite Grüne Band. „Zahlreiche einzelne Naturschutzgebiete sind erstrebenswert, aber ein durchgehendes Band unter der Oberhoheit des „Bund“ und von „Euronatur“, nein Danke. Wir wollen auch nicht die Rückkehr zur Wildnis“, betont der Vereinsobmann.


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