Anna Hackl erhielt Preis für Lebenswerk
SCHWERTBERG/LINZ. Gestern Abend, am 14. Mai, wurde der 26. Solidaritätspreis im Steinernen Saal des Linzer Landhauses vergeben. Der Preis für das Lebenswerk ging dabei an Zeitzeugin Anna Hackl.

Die Jury mit Mitgliedern von Land OÖ und Diözese Linz und unter dem Vorsitz von Erika Kirchweger hat Ende März aus 80 Einreichungen insgesamt acht Preise ausgewählt sowie erstmalig eine Anerkennung. Überreicht wurden die Preise von Bischof Manfred Scheuer, Landeshauptmann Thomas Stelzer und Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer. Für ihr Engagement zeichnete die Jury Anna Hackl für ihr Lebenswerk aus. Seit Jahrzehnten ist die Zeitzeugin im Land unterwegs, um vor allem jungen Menschen von der sogenannten „Mühlviertler Hasenjagd“ zu erzählen. Im Februar 1945 brachen knapp 500 Gefangene aus dem Konzentrationslager Mauthausen aus. Die meisten von ihnen wurden erschossen. Die Familie Langthaler in Winden bei Schwertberg versteckte zwei ukrainische Offiziere. Die gelebte Nächstenliebe ihrer Familie hat die damals 14-jährige Anna tief geprägt. Bis heute legt sie Zeugnis dafür ab, was mit mutigem und selbstlosem Handeln erreicht werden kann.


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