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Polrad-Einbau im Innkraftwerk Braunau-Simbach erfolgreich abgeschlossen

Sabrina Antlinger, 16.03.2026 14:51

BRAUNAU/SIMBACH. Ein Meilenstein in der Revitalisierung des Innkraftwerks Braunau-Simbach wurde erreicht: Das Polrad der zweiten Maschineneinheit mit einem Hubgewicht von 135 Tonnen und einem Außendurchmesser von über acht Metern wurde erfolgreich eingehoben.

Projektleiterstellvertreter Christof Graf (l.) und Standortleiter Alfred Hölzlwimmer (Foto: Verbund)

Dieses zentrale Bauteil sorgt zusammen mit dem Stator dafür, dass die vom Innwasser angetriebene Kaplanturbine Strom erzeugt – genug, um rund 44.000 Haushalte pro Maschine mit sauberer Energie zu versorgen.

Kraftwerk wird modernisiert

Die Revitalisierung des Kraftwerks, das zwischen 1951 und 1954 errichtet wurde, läuft seit mehreren Jahren. Die erste von vier Maschinen wurde bereits Mitte Mai 2025 modernisiert und liefert seitdem effizienteren grünen Strom. Mit dem erfolgreichen Polrad-Einbau geht der Umbau der zweiten Maschine nun in die finale Phase, die geplante Inbetriebnahme ist für April 2026 vorgesehen.

Vier neue Maschinen geplant

Verbund plant, bis Ende 2028 alle vier Maschinen zu erneuern. Dabei kommen moderne Kaplanturbinenlaufräder und Generatoren zum Einsatz, die die Wasserkraftnutzung optimieren. Nach Abschluss der Revitalisierung wird die Stromerzeugung um 11,8 Prozent steigen – das entspricht rund 65 Millionen kWh zusätzlich pro Jahr, genug für 18.500 Haushalte. Insgesamt versorgt das Kraftwerk dann 175.000 Haushalte und spart jährlich etwa 25.000 Tonnen CO2 ein.

Investition in die Revitalisierung

Für Braunau-Simbach beträgt das Investitionsvolumen 80 Millionen Euro, es ist Teil eines rund 970-Millionen-Euro-Programms für die Modernisierung der Inn- und Grenzkraftwerke.


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