Sipbachzell investiert in Schulbau und hat ein großes Fest
SIPBACHZELL. In der Gemeinde ist heuer viel los. Nicht nur, dass im Sommer mit der Erweiterung der Volksschule begonnen wird und neue Siedlungsgebiete entstehen. Von 22. bis 24. Juni findet in Sipbachzell das Bezirksmusikfest mit Marschwertung statt.

Erst 2010 hat man in der Gemeinde eine neue Volksschule gebaut. Heuer muss diese schon erweitert werden, ab dem Sommer wird die Schule aufgestockt. Vier neue Klassenzimmer sollen errichtet werden. Mit dem Schuljahr 2019/20 muss der Zubau fertig sein, denn dann werden die ersten Räume schon gebraucht. Mit dem Schuljahr 2020/21 braucht man alle acht Klassen. Auch die Nachmittagsbetreuung soll dann in der Volksschule Platz haben.
Nach Fertigstellung der Schule soll das Projekt Kindergarten angegangen werden, berichtet Bürgermeister Heinrich Striegl. Ab 2019 hofft man mit dem Neu- und Umbau des Kindergartens beginnen zu können. Geplant ist ein zusätzlicher Gruppenraum und ein zusätzlicher Raum für die Krabbelstube. Nach Ende des Ausbaus werden vier Kindergartengruppen und zwei Krabbelstuben-Gruppen zur Verfügung stehen. Aus Platznot sind einige Kindergartenkinder, die Krabbelstube und die Kinder der Nachmittagsbetreuung derzeit in der alten Volksschule untergebracht. Nach Fertigstellung des Kindergartens soll die alte Volksschule endgültig aufgelassen werden.
Siedlungen und Amtshaus
„Die Gemeinde hat sich in den letzten Jahren zwar auch vergrößert, aber vor allem verjüngt. Es gibt außerdem einige neue Siedlungsprojekte. Derzeit stehen 120 bis 150 Bauparzellen zur Verfügung“, berichtet der Ortschef. In den letzten Monaten hat man die neuen Siedlungen mit der notwendigen Infrastruktur aufgeschlossen. Die Parzellen werden rege gekauft und es bauen vor allem junge Familien.
Noch ein Bauprojekt hat man in Sipbachzell vor, wobei es dafür noch keinen konkreten Zeitplan gibt. Man will das Gemeindeamt sanieren und gleichzeitig das Musikheim im dritten Stock des Gebäudes vergrößern. Der örtliche Musikverein (rund 60 Musiker) braucht dringend mehr Platz. Eine leer stehende Wohnung kann ins Musikheim integriert werden, sodass der Verein den gesamten dritten Stock zur Verfügung haben wird. „Bezüglich Finanzierung herrscht aber eine unklare Situation“, erklärt Striegl, deshalb lässt sich auch noch nicht sagen, wann mit den Arbeiten begonnen werden kann. Derweil ist der Musikverein aber ohnehin anderweitig beschäftigt. Man steckt mitten in den Vorbereitungen für das große Bezirksmusikfest, das von 22. bis 24. Juni stattfindet. Die Musiker haben sich ein kreatives Rahmenprogramm ausgedacht, mehr dazu auf den nächsten Seiten.


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