Energiebericht zeigt Schwachstellen auf
SONNTAGBERG. Die erste Gemeinderatssitzung dieses Jahres eröffnete der Energiebeauftragte Johann Wagner mit seiner Energiebilanz 2016.

Grundsätzlich zeigte sich Wagner zufrieden über die Verbrauchsentwicklung der gemeindeeigenen 21 Gebäude, drei Anlagen und des Fuhrparks. Während eine Halbierung des Wärmebedarfs bei der WC-Anlage auf dem Sonntagberg begrüßt werden kann, erklärt sich die Stromsteigerung beim Sporthaus Hilm durch die neu installierte Flutlichtanlage und der daraus resultierenden Mehr-Nutzung der Anlage. Unerfreulich – auf allen Ebenen – bilanziert der Verbrauch in der Neuen Mittelschule Sonntagberg. Laut Energiebeauftragtem bewege sich der Stromverbrauch in Höhe eines Einfamilienhauses. Alarmierend aber sei der viel zu hohe Wasserverbrauch und daher dringender Handlungsbedarf angezeigt. Des Weiteren wurde mit den Gemeinderäten das Thema E-Mobilität diskutiert – von der Potenzialerhebung für E-Car-sharing in der Gemeinde bis zum Austausch der Volkshilfe-Autos auf Elektroantrieb.
Zentrales Thema im Bericht des Bürgermeisters war der von der Raiffeisenbank angekündigte Rückzug aus der Gemeinde. Nach zähen, intensiven Verhandlungen konnte dies abgefedert werden. Raidls Dank galt vor allem Gemeinderat Josef Rumpl (ÖVP), der maßgeblich an den Gesprächen beteiligt war, aber auch den beiden anderen Fraktio-nen für den demonstrierten Schul-terschluss. Die geschäftsführende SPÖ-Gemeinderätin Neubauer dazu: „Speziell für die älteren Gemeindebürger war es wichtig, um den Erhalt zu kämpfen.“ Die Kassenkontrolle vom 14. Februar wurde bei tagfertiger Buchung für in Ordnung befunden und ergab ein Gesamtminus (Barkasse und Konten) von 1.802,13 Euro. Sämtliche Rückstände von offenen Abgaben/Gebühren in Höhe von 88.880,39 Euro wurden bereits eingemahnt. Die Vergabe der Installation (Firma Köbel) einer E-Ladesäule (EVN) beim Bauhof in Rosenau in Höhe von gesamt 7.816 Euro (abzüglich bewilligter Förderung) wurde einstimmig beschlossen. Ebenso die Dachsanierung im Bauhoflager Hilm von rund 35.000 Euro netto (Gerüst, Material, Isolierung, Spenglerarbeiten). Die Darlehensaufnahme von 310.000 Euro für Straßenbauprojekte 2017 ging aus neun Offerten an den Bestbieter Sparkasse Stadt Amstetten.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden