Der Weg geht "weiter": Zweidrittelmehrheit für ÖVP Sonntagberg
SONNTAGBERG. Auf Erfolgskurs ist weiterhin die ÖVP in der Martkgemeinde Sonntagberg. Das Team Raidl verzeichnet ein deutliches Plus von knapp neun Prozent und holt sich neben dem frei gewordenen Mandat der Bürgerliste ein zusätzliches von der SPÖ.

Mit insgesamt 16 Mandaten hält die ÖVP nun die Zweidrittelmehrheit in der Sanierungsgemeinde. ÖVP-Spitzenkandidat und Ortschef Thomas Raidl zum Wahlerfolg: „Weil wir ja schon 2015 mit 16 Prozent stark dazugewonnen haben, hat mich dieser neuerliche Zugewinn schon überrascht. Dass das Vertrauen jetzt noch einmal so ausdrücklich ausgesprochen wurde, macht uns sehr dankbar und ist natürlich ein Auftrag, so weiterzumachen wie in den vergangenen fünf Jahren. Und das werden wir in Demut machen. So wie es unsere Art ist, gemeinsam mit dem politischen Partner, das ist mir auch wichtig.“
Sieben Mandate für die SPÖ
„Ein großes Dankeschön an unsere Sonntagbergerinnen und Sonntagberger für das entgegengebrachte Vertrauen bei dieser Wahl“, sprechen die beiden SPÖ-Spitzenkandidaten Helmut Novak und Ulrike Neubauer aus. „Der Verlust eines Mandates im Gemeinderat für die SPÖ Sonntagberg schmerzt uns natürlich sehr. Sieht man sich das Wahlergebnis in konkreten Zahlen näher an, relativiert sich das Endergebnis etwas. Tatsächlich hat die SPÖ in Sonntagberg 0,63 % verloren. Durch die markant niedrige Wahlbeteiligung schlägt sich das im Verlust eines Mandates nieder. Da in der politischen Geschichte der Gemeinde Sonntagberg erstmals nur zwei Parteien zur Wahl standen, bewegte das eine beträchtliche Anzahl von Wählerinnen und Wähler dazu, von ihren Wahlrecht nicht Gebrauch zu machen. In den kommenden Wochen wird es mit Bürgermeister Thomas Raidl Gespräche bezüglich der Verteilung der Agenden in der Gemeinderatsperiode 2020 bis 2025 geben.“


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