Mark erweitert und sichert 100 neue Jobs
SPITAL/PYHRN. Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten gibt es noch Unternehmen, die am Standort investieren, darunter ist auch die Firma Mark Metallwaren. Der Standort in Spital am Pyhrn wird erweitert, wodurch 100 neue Jobs entstehen.

Mark gilt als Top-Automobilzulieferer weltweit. Das Unternehmen fertigt hochpräzise Metallteile, die unter anderem in Turboladern, im Bremssystem oder im Airbag verbaut werden. „Mark hat sich in den letzten Jahren als Zulieferer der Automobilindustrie einen enorm guten Namen gemacht. Das Ergebnis ist eine Vielzahl an neuen Aufträgen und Projekten für unsere weltweiten Kunden“, sagt Geschäftsführer und Eigentümer Rudolf Mark. Für die neuen Projekte benötigt das Unternehmen Platz und zusätzliche Mitarbeiter. Daher ist ein Zubau geplant, um die Zukunft des Unternehmens in Spital am Pyhrn zu sichern.
10.000 Quadratmeter mehr
Mark investiert für die Erweiterung in den nächsten Jahren einen zweistelligen Millionenbetrag. Die Produktionsfläche wird um rund 10.000 Quadratmeter vergrößert. Die Erweiterung bietet mehr Platz für die Produktion und die Bürobereiche. Auch ein Hochregallager ist aufgrund der stark steigenden Produktionsmengen geplant. Außerdem wird ein eigenes Technikum eingerichtet, um immer am aktuellen Stand der Forschung zu bleiben.
Schnelle Genehmigung
Derzeit ist Mark noch in der Planungsphase. Mit den Arbeiten zur Vorbereitung des Baugeländes wurde bereits begonnen. Der Zubau soll im Frühsommer 2017 in Betrieb gehen. Das Genehmigungsverfahren in der kürzestmöglichen Zeit abzuwickeln wäre nicht ohne die Unterstützung durch die von Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl initiierte „Task Force Investition“ und ohne die schnelle Mithilfe der Genehmigungsbehörde des Bezirkes Kirchdorf möglich gewesen.
„Task Force Investition“
„Es gibt zahlreiche Unternehmen, die grundsätzlich investieren wollen, aber mit verschiedenen Hürden zu kämpfen haben“, sagt Strugl. Für diese gibt es bei der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria die „Task Force Investition“. „Die Faktoren, die Investitionsvorhaben verhindern oder verzögern, sind sehr individuell und reichen von Fragen der Flächenwidmung über Anlagenrecht bis hin zu Anrainer-Interessen. Für zehn Fälle konnte bereits eine Lösung gefunden werden, wodurch mehr als 100 Millionen Euro Investitionsvolumen ausgelöst wurden und mehr als 200 Arbeitsplätze geschaffen werden können.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden