Lebenshilfe-Arbeitsgruppe St. Georgen/Gusen startet mit neuem Obmann in die nächste Amtsperiode
ST.GEORGEN/GUSEN. Bei den im 4-Jahres Rhythmus vorgesehenen Vorstandswahlen der Arbeitsgruppe St. Georgen der Lebenshilfe OÖ wurde Obmann Horst Lebschy zum Obmann gewählt. Harald Breuer und Hermine Lebschy sind neu im Vorstand.

54 Menschen mit Beeinträchtigung wohnen bzw. arbeiten in Einrichtungen der Lebenshilfe in St. Georgen an der Gusen. Um ihre Interessen vor Ort wirksam zu vertreten, wurde im Jahr 2012 die Arbeitsgruppe St. Georgen gegründet. Gottfried Weißengruber, der zuvor in der Arbeitsgruppe Linz aktiv war, hatte seit der Gründung der Arbeitsgruppe St. Georgen, der örtlichen Außenstelle des Vereins Lebenshilfe OÖ, die Funktion des Obmanns inne.Im Oktober 2017 übertrug der damals 81-Jährige das Amt an seinen Stellvertreter Horst Lebschy, der bereits seit 2012 für Menschen mit Beeinträchtigung in der Region aktiv ist. Nun wurde Lebschy offiziell zum Obmann der Arbeitsgruppe St. Georgen gewählt, welche 73 Vereinsmitglieder der Lebenshilfe Oberösterreich in der Region vertritt.
Fünfköpfiges Vorstandsteam will etwas bewirken
Lebschy ist selbst Vater einer Tochter mit Beeinträchtigung, die in der Lebenshilfe-Werkstätte St. Georgen beschäftigt ist. „Die Lebenshilfe Oberösterreich wurde als Elternverein gegründet und sieht sich als beherzte Wegbegleiterin von Menschen mit Beeinträchtigung in ein selbstbestimmtes Leben. Das unterstütze ich zu 100 Prozent Als Obmann kann ich viel Positives bewirken und bekomme als Dank viel von den Klienten zurück. Eine wirklich spannende Aufgabe“, freut sich der 57-jährige aus St. Georgen über seine Funktion als Obmann.
Wie Lebschy sind auch die anderen Vorstandsmitglieder, Obfrau-Stellvertreterin und Schriftführerin Karoline Ascher, Schriftführerin-Stellvertreterin Hermine Lebschy, Kassier Harald Breuer und Kassier-Stellvertreterin Karin Oberreiter Angehörige von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. Dem fünfköpfigen Führungsteam der Arbeitsgruppe St. Georgen stehen drei Beiräte zur Seite. Alle Arbeitsgruppenmitglieder sind ehrenamtlich tätig und gewährleisten so, dass finanzielle Mittel jeder Euro dort ankommt, wo er dringend benötigt wird.


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