Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ST. GEORGEN/OBERNBERG. Vor rund vier Jahren wurde bei amtlichen Kontrollen im Raum St. Georgen bei Obernberg der asiatische Laubholzbockkäfer nachgewiesen. Nach rigorosen Bekämpfungsmaßnahmen konnte dieser nun erfolgreich ausgerottet werden.

Max Hiegelsberger fordert eine rigorose Importholzkontrolle.
Max Hiegelsberger fordert eine rigorose Importholzkontrolle.

„Die Gefahr der Neueinschleppung besteht weiterhin. Die intensiven Monitoring- und Bekämpfungsmaßnahmen des Landes Oberösterreich in den vergangenen 15 Jahren zeigen, dass die Forderung nach einer konsequenten und lückenlosen Importholzkontrolle zum Schutz unserer Umwelt nicht überzogen ist“, betont Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger. Der asiatische Laubholzbockkäfer ist einer der gefährlichsten Laubholzschädlinge der Welt. Sind die Bäume erst einmal befallen, können sie nicht mehr gerettet werden. Er zählt zu den 100 gefährlichsten Neueinwanderern und gilt in der Europäischen Union als Quarantäneschädling. Der Asiatische Laubholzbockkäfer stammt aus dem südostasiatischen Raum und wurde über Granitsteinimporte in Paletten-Holz eingeschleppt. In Europa sind aktuell 28 Befallsherde bekannt. Drei dieser 28 Befallsherde liegen in Österreich, alle drei in Oberösterreich. Im Jahr 2001 wurde im Stadtgebiet von Braunau, erstmalig in Europa, das Auftreten des asiatischen Laubholzbockkäfers nachgewiesen. Dort wurde er 2012 ausgerottet. Aktuell wird er noch in Gallspach bekämpft. In diesem Bereich wurden mehr als 1.000 Bäume geschlägert. Mit einer Ausrottung des Schädlings ist hier frühestens Ende 2020 zu rechnen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden