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Ortsoriginal St. Johann: Der Hansberg ist schon seit Jahrzehnten bei Sportlern beliebt

Tips Jugendredaktion, Amelie Hartl, 16.08.2018 11:00

ST. JOHANN. Bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts war der Hansberg nur Wald und Wildnis und hieß „Hohe Reuth“. Hans Schnopfhagen komponierte am Hansberg die seit 1952 offizielle oberösterreichische Landeshymne „Hoamatgsang“.

Der 850 Meter hohe Hansberg ist das „Wahrzeichen“ von St. Johann. Foto: Gemeinde St. Johann
  1 / 2   Der 850 Meter hohe Hansberg ist das „Wahrzeichen“ von St. Johann. Foto: Gemeinde St. Johann

Die Baulichkeiten auf dem Hansberg machen für viele Besucher den Eindruck, als wären es Überreste einer alten Ritterburg. Doch sie sind in einer Zeit entstanden, in der Burgbauten schon längst nicht mehr üblich waren: Also kann man mit Sicherheit sagen, dass dort nie eine Burg stand.

Heute ist der Hansberg für viele Wintersportbegeisterte des Oberen Mühlviertels und des Zentralraumes ein Begriff. Schon 1925 wurde der Berg als Schigebiet genutzt. Im Winter 1960/61 wurde auf dem Nordhang ein Schlepplift errichtet und seitliche Abschnitte des Hansbergs gerodet, sodass Pisten verschiedner Schwierigkeitsgrade entstanden sind. Auch heute kommen jedes Jahr im Winter Sportler auf den 850 Meter hohen Berg, der zu einem schneesicheren Familienschigebiet ausgebaut wurde.

Aber auch außerhalb der Schisaison ist der Hansberg gut besucht: Von Mai bis Oktober lockt die Jausenstation Wanderer auf den einst so beliebten Hausberg vieler Linzer.

Der Hansberg wechselte im Laufe der Jahre oft seinen Besitzer. Heute gehört er drei Familien, die sich dort wohnlich eingerichtet haben. Es ist ein Glücksfall, dass der Berg weiterhin gepflegt wird und so der Nachwelt erhalten bleibt.


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