BEZIRK/ST. JOHANN. Um langfristig erfolgreich zu sein, muss man kein Großkonzern sein: Das beweist die Bioregion Mühlviertel mit ihren 130 Betrieben, die mit Bioproduktion Genuss, Wertschöpfung und Arbeitsplätze schaffen.
Vom geförderten Leader-Projekt zum eigenständigen Verein: Diesen Schritt schaffte die Bioregion Mühlviertel, die 2010 ins Leben gerufen wurde. Am 20. April halten die rund 130 Betriebe in Hagenberg (Bezirk Freistadt) ihre erste Vollversammlung ab. Biolandwirte, Verarbeitungsbetriebe, Hotels aber auch Bildungseinrichtungen haben sich zusammengeschlossen. Das Ziel: Die Wertschöpfung in der Region zu generieren und Arbeitsplätze zu schaffen. „Im Sinne einer Kreislaufwirtschaft werden die Wertschöpfungsketten bis zum Konsumenten geschlossen“, sagt dazu Daniel Breitenfellner, Geschäftsführer der Bioregion. Dadurch können auch kleine Unternehmen ihr Überleben sichern, Arbeitsplätze generieren, die Bio-Philosophie gemeinsam vorantreiben und die Region stärken. Dass sich dieses Regionalentwicklungsprojekt zum eigenständigen Verein hin entwickelte sieht er positiv. Denn: „Jetzt können die Mitglieder selbst bestimmen, wohin die Reise im Biosektor geht.“ Mit im Boot bleiben aber Leader, Tourismus, Landwirtschafts- und Wirtschaftskammer. 593 Öko-Bauern im Bezirk Schöpfen kann die Region aus dem Pool der Biolandwirte. 50 Prozent aller Öko-Bauern im Bundesland sind im Mühlviertel beheimatet, 593 davon alleine im Bezirk Rohrbach. Ihre Erzeugnisse verwerten die rund 20 Betriebe, die ebenfalls Mitglieder der Bioregion sind. Als Beispiele dafür nennt Breitenfellner die Biobäckerei Hörschläger (St. Veit), die Jausenstation am Hansberg (St. Johann), Gabis Genusskistl (Haslach), den Bärnsteinhof (Aigen), Naturfaser Fölser (Ahorn) oder die Brauerei Hofstetten (St. Martin). Letztere erzeugt auch das Mühlviertler Bio Bier. Alle Rohstoffe dafür werden in der Region in Bioqualität erzeugt. Erhalt der Kultur Mit im Boot sind auch Bildungseinrichtungen wie die HLW Rohrbach oder - wie es der Name schon sagt - die Bioschule Schlägl. „Wir sind auch dafür angetreten, unsere Kulturlandschaft zu erhalten und das Wissen darüber zu vermitteln“, verrät Breitenfellner. Eine Initiative dafür ist die Wanderausstellung der Bioschule, die bereits durch viele Schulen des Bezirkes tourte. Auch personelle Änderungen sind geplant: Albert Stürmer, der die Bioregion seit Beginn als Obmann begleitete, wird bei der Generalversammlung sein Amt zur Verfügung stellen.
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Seltsam, da hat BIO AUSTRIA OÖ in den letzten Jahren die Idee der Bioregion aufgegriffen und intensiv daran gearbeitet, Geld und Personal investiert und wird jetzt mit keinem Wort erwähnt. Alle Veranstaltungen und Publikationen der Bioregion MV wurden meines Wissens von BIO AUSTRIA OÖ - Mitarbeitern organisiert bzw. wesentlich unterstützt. Die Lorbeeren holt sich aber jemand anderer ab. Pfui!
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25.03.2015 18:35
Bioregion
Seltsam, da hat BIO AUSTRIA OÖ in den letzten Jahren die Idee der Bioregion aufgegriffen und intensiv daran gearbeitet, Geld und Personal investiert und wird jetzt mit keinem Wort erwähnt. Alle Veranstaltungen und Publikationen der Bioregion MV wurden meines Wissens von BIO AUSTRIA OÖ - Mitarbeitern organisiert bzw. wesentlich unterstützt. Die Lorbeeren holt sich aber jemand anderer ab. Pfui!