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ST. MARIEN. Seit fünf Jahren züchtet Karl Blaimschein aus St. Marien bereits Riesenkürbisse. Nun wurde er mit einem 529 Kilo schweren Kürbis zum Riesenkürbis-Vizestaatsmeister geehrt.

Fotos: Blaimschein
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von ELISABETH ZEILINGER

Der 33-Jährige hat die Passion zum Züchten von Riesenkürbissen „zufällig entdeckt“, verrät Blaimschein im Tips-Gespräch. Damals habe er für seine Mutter in der Gärtnerei Blumen gekauft und nahm dabei ein Säckchen Kürbissamen mit. Das gefiel ihm so gut, dass er mit dem Züchten von Kürbissen begann. Im Garten, auf dem elterlichen Hof in St. Marien, baut er die riesigen Kürbisgewächse an. „Ich bin ein ,Weichender“, lebe also nicht dort, aber für mich ist das ein einzigartiges Hobby, durch das ich immer nach Hause beziehungsweise in die Natur komme“, erzählt Blaimschein.

Riesenkürbis ohne Dünger

Im Laufe der Jahre wurde der technische Verkäufer immer besser, indem er sich mehr Wissen aneignete und verschiedene Riesenkürbisse züchtete. „Das Um und Auf ist die Bodenvorbereitung. Dünger wird nicht verwendet – es werden nur Mittel aus biologischem Abbau eingesetzt“, so Blaimschein. Dass es auch hier einen richtigen Wettbewerb gibt, spornte den Hobbyzüchter zusätzlich an. „Bereits im Vorjahr war ich bereits Staatsmeister bei den Crazy Growers, das ist Europas größte Riesenkürbis-Community“, erzählt Blaimschein stolz.

Kein Speisekürbis

Mit seinem 529-Kilo-Koloss der Sorte „Atlantic Giant“ wurde er heuer bei der Garten-Messe in Tulln als Vizestaatsmeister ausgezeichnet. Noch nicht ganz im Klaren ist er sich darüber, was mit dem Riesenkürbis nun geschehen soll: „Als Speisekürbis ist er nicht empfehlenswert, also bleiben nur zwei Optionen. Entweder wir machen einen Halloween-Dekokürbis daraus oder wir lassen ihn von einem Experten sprengen!“<


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