St. Marien/Neuhofen. Beim Hochwasserschutz der Gemeinden entlang der gesamten Krems ist ein wesentlicher Schritt erfolgt. Mit Jänner 2015 wurde der Wasserrechtsbescheid für das größte Rückhaltebecken Oberösterreichs gültig.
Für die Grundeinlösungen zur Errichtung des Beckens in Wartberg werden 30 Millionen Euro erforderlich sein. 50 Prozent davon zahlt der Bund, 40 Prozent das Land und die restlichen zehn Prozent zahlen die 18 Gemeinden des Schutzwasserverbandes Kremstal (SKV). „Ich bin sehr froh, dass die Landesvertretung Anfang März eine Finanzierungszusage gegeben hat“, freut sich St. Mariens Bürgermeister Helmut Templ, der auch Obmann des Schutzwasserverbandes ist. 2,55 Millionen Kubikmeter Wasser soll das Becken fassen. Arbeit am Sulzbach für Kremstal entscheidend “Der nächste Schritt für mich als Obmann des Schutzwasserverbandes ist die Vorbereitung der Planungsaufträge am Sulzbach für die Errichtung von zwei Retentionsbecken“, so Templ. Da der Sulzbach 42 Prozent des Wassers in der Krems einbringt, ist er ein wesentlicher Faktor bei diesem Hochwasserschutzprojekt. Wohnbau in Gefahrenzone Insbesondere für die Gemeinden Kematen, Piberbach, Neuhofen, St. Marien und Ansfelden sind die Maßnahmen am Sulzbach von großer Bedeutung. Gerade jetzt, wo in Neuhofen in einer hochwassergefährdeten Zone in der Piberbacher Austraße ein Wohnungsbau der LAWOG einen wasserrechtlich positiven Bescheid erhalten hat.
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