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Unternehmen profitieren von der Zusammenarbeit mit der AUVA

Omer Tarabic, 16.12.2018 09:55

SCHÄRDING. Für die Firma primatech aus St. Marienkirchen bei Schärding steht die Sicherheit ihrer Mitarbeiter an erster Stelle. Um diese zu garantieren, arbeitet der Betrieb aus dem Innviertel eng mit der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) zusammen. 
 

  1 / 2   Florian Mayr (Qualitätsmanager Firma primatech), Johann Kasper (Geschäftsführer Firma primatech), Marina Pree-Candido( Direktorin AUVA-Landesstelle Linz) und Erhard Prugger (Vorsitzender AUVA-Landesstelle Linz) (Foto: Christiane Eizenberger)

Bei der AUVA sind rund 320.000 Unternehmen und über fünf Millionen Personen gesetzlich gegen die wirtschaftlichen, gesundheitlichen und sozialen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten versichert. Alleine vergangenes Jahr wurden in Oberösterreich finanzielle Entschädigungen in Höhe von mehr als 120 Millionen Euro bezahlt. Darin enthalten sind Entgeltfortzahlungen, Übergangsgeld, Hinterbliebenenleistungen sowie Versehrtenrenten. Im Bezirk Schärding wurden rund 530.000 an Entgeltfortzahlungen getätigt.

Unfallverhütungsdienst

Ein großes Anliegen ist der AUVA die Vorbeugung von Arbeitsunfällen. Dabei soll der Unfallverhütungsdienst helfen. Mit dieser Serviceleistung sieht sich die AUVA als ein Partner für Betriebe bei allen Fragen zu sicheren und gesunden Arbeitsplätzen. Experten aus sämtlichen Fachbereichen bieten dabei persönliche Beratung und Schulungen vor Ort in den Betrieben an. Dieses Service ist für Klein- und Mittelbetriebe sogar kostenlos. „Die Statistik zeigt uns, dass viele Firmen von der Zusammenarbeit mit der AUVA profitieren. So konnte die Zahl der Arbeitsunfälle seit den 1990er-Jahren halbiert werden. Und das bei steigenden Beschäftigungszahlen. Der Rückgang an Arbeitsunfällen bedeutet auch weniger menschliches Leid, weniger Krankenstände und weniger Kosten für die Sozialversicherung“, so Erhard Prugger, AUVA-Landesstellenvorsitzender.

Die Firma primatech, Spezialist für Blechbearbeitung und Konstruktion, arbeitet schon seit Jahren eng mit der AUVA zusammen. „Bei der Firma primatech sich wir von Beginn an mit AUVAsicher, unserem speziellen, kostenlosen Präventionsmodell für Klein- und Mittelbetriebe, aktiv. Bei diesem Modell erheben unser Präventionsteam gemeinsam mit den Betrieben den Istzustand, analysieren das Verbesserungspotenzial und bieten Hilfestellung bei der Umsetzung von Maßnahmen“, berichtet Marina Pree-Candido, AUVA-Landesstellendirekorin.

Für Johann Kasper, Geschäftsführer von primatech, liegt die Gesundheit seiner Mitarbeiter an erster Stelle. „Als Chef trage ich die Verantwortung für mein Team und dass jeder nach Dienstschluss gesund zu seiner Familie nach Hause fahren kann. Wir investieren daher gerne in die Sicherheit und den Gesundheitsschutz unserer Mitarbeiter“, berichtet Johann Kasper. So erhalten alle Mitarbeiter eine persönliche Schutzausrüstung, welche im Betrieb gewaschen wird, zur Verfügung gestellt. Weiters übernimmt die Firma Kosten für die Physiotherapie und gewährt den Mitarbeitern einen Kostenzuschuss für das täglich warme Mittagessen im Betrieb. „Zufriedene und gesunde Mitarbeiter sind die Erfolgsformel eines jeden Unternehmens. Die Förderung eines sicheren und gesundheitsbewussten Verhaltens erhöhen die Motivation im Team und sorgen für konkurrenzfähige Produkte“, berichtet der Geschäftsführer.


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