Eine Odyssee zurück in die Heimat
BEZIRK ROHRBACH. Gute Nachrichten gibt es von jenen Reisenden aus dem Bezirk Rohrbach, die wegen der Corona-Epidemie um ihre Heimkehr bangen mussten.

Von Traudi und Erich Scheucher, die auf der spanischen Insel Lanzarote festsaßen (zum Tips-Bericht), hat die Tips-Redaktion im Montag Früh Nachricht bekommen: „Nach einem nächsten Problem am Flughafen - Sie wollten uns nicht mitnehmen, da wir keine deutschen Staatsbürger sind - konnten wir doch noch die Heimreise antreten. Nach Kontrollen am Flughafen und an der Grenze sind wir um 20 Uhr nach Hause gekommen.“ In Wegscheid passierte das Paar aus St. Stefan-Afiesl die Grenze nach Österreich. Dort wurde ihnen Fieber gemessen und es erfolgte eine Aufklärung über die anstehenden 14 Tage Heimquarantäne. Freunde und Bekannte versorgen sie nun mit allem Nötigen.
Gutes Ende für die Wenglers
Nach zehn Wochen Arbeits- und Hilfseinsatz auf Sri Lanka war es auch für Margit und Dietmar Wengler gar nicht so einfach, wieder zurück nach Hause zu kommen. Ob der Ungewissheit wäre die engagierte St. Martinerin, die seit 15 Jahren den Bau von Häusern, Schulpatenschaften und Hilfsaktionen in Unawatuna managt, schier verzweifelt. Denn zwar konnten sie nach einigem Hin und Her zurück in die Schweiz fliegen, dort war vorerst aber Endstation. „Wir sitzen hier in Zürich fest, fast wie in Quarantäne. Wir haben eine Matte bekommen, damit wir auf dem Fußboden in der leeren Flughafen-Halle schlafen können. Es ist geisterhaft hier“, schildert Margit Wengler via Facebook ihre Situation.
Samstag Früh hatten sie „viele Engel auf ihrer Seite“ und sie konnten mit dem Zug zum Grenzübergang fahren, von dort mit dem Taxi weiter nach Feldkirch und mit dem Zug zurück nach Oberösterreich. Jetzt heißt es für die beiden zwar 14 Tage häusliche Isolation, aber sie sind wohlbehalten zu Hause angekommen.


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