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ST. MARTIN. Neben den Gasthäusern trifft die Coronakrise besonders auch das Nachtleben hart. „Für uns ist es eine Katastrophe“, schildert empire-Geschäftsführer Stefan Süß, der sich deshalb mit seinem Team auf die Suche nach Alternativen macht.

Das empire-Team hofft, dass sich die Disco bald wieder mit Leben füllt. Foto: empire St. Martin
Das empire-Team hofft, dass sich die Disco bald wieder mit Leben füllt. Foto: empire St. Martin

„Unsere Branche war eine der ersten, die schließen musste und wahrscheinlich eine der letzten, die wieder aufsperren darf“, erzählt Stefan Süß. Wie es im Herbst weitergeht, kann der nachtleben-Geschäftsführer nicht beantworten. Bis es so weit ist, wird die Zeit mit anderweitigen Aktionen überbrückt. Kommenden Samstag, 9. Mai, 21 Uhr, findet die erste Autodisco am empire-Gelände in St. Martin statt. Der Parkplatz wird in ein Festivalgelände verwandelt, eine riesige Bühne wird aufgebaut und 2:tages:bart wird für Stimmung am Autofestival sorgen. „Wegen dem Lärm muss man sich keine Sorgen machen, die Musik wird ins Auto gestreamt“, informiert Süß. Künftig soll die Bühne auch Platz für Veranstaltungen jeglicher Art bieten. „Vom Kabarett bis zum Konzert, wir stellen unsere Bühne gerne auch anderen Veranstaltern zur Verfügung.“ Für rund 300 Autos gibt“s Stellplätze. Jeden Freitag finden derzeit auch Liveübetragungen auf verschiedensten Kanälen statt. So kann vorerst zumindest in den eigenen vier Wänden für Partystimmung gesorgt werden.

Es kann jederzeit losgehen

Trotz aller Alternativen hofft man, die Türen ins empire bald wieder öffnen zu dürfen. „Die Acts sind gebucht, wir sind jederzeit startbereit. Nur wann es so weit ist, steht aktuell noch in den Sternen“, beschreibt Süß die Situation und ergänzt: „Wir hoffen aber, dass wir im September wieder loslegen können.“ Stefan Süß steht derzeit im engen Kontakt mit chinesischen Discobetreibern: „Wir tauschen uns aus, einige Discos durften drüben bereits wieder aufsperren.“ In Deutschland wird über ein Fiebermessen gesprochen, bevors zum Feiern in die Disco geht. „Mal sehen, wir beobachten die Situation auf alle Fälle genau und bereiten uns nebenbei auf mögliche Gesundheitsvorschriften vor“, erzählt Süß.


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