Brückenbier wartet schon 20 Jahre darauf, geöffnet zu werden
ST. MARTIN/LINZ. Ein Spezialbräu aus der Hofstettner Brauerei lagert seit mehr als 20 Jahren im Büro des Infrastruktur-Landesrates. Damals wurde es gebraut, um auf den Bau der vierten Linzer Donaubrücke anstoßen zu können. Jetzt sollte zumindest dem Baubeginn nichts mehr entgegen stehen.

„Brückenbier“ ist in großen Lettern auf dem Etikett zu lesen. Es handelt sich dabei um eine Spezialabfüllung des Kübelbiers aus der Brauerei Hofstetten. „Das Bier ist mittlerweile ein wenig verstaubt, und auch am Etikett sind die Spuren der Zeit erkennbar. Aber wenn die vierte Linzer Donaubrücke fertiggebaut und für den Verkehr freigegeben ist, wird das Bier endlich geöffnet“, freut sich FP-Landesrat Günther Steinkellner schon auf diesen Moment.
Baubeginn steht bevor
Nach langjährigen Verfahren und zählen Verhandlungen und immer wieder neuen Einsprüchen kann aus rechtlicher Sicht nun mit dem Bau der Vierten Linzer Donaubrücke begonnen werden. Am Mittwoch bestätigte das Bundesverwaltungsgericht die Zuschlagsentscheidung der ASFINAG. Somit kann der Auftrag an den Bestbieter erteilt werden.
Zu langer Reifeprozess
„2017 war das Jahr der Brückenentscheidungen. 2018 ist das Jahr der Brückenbaustellen“, kündigt Steinkellner an. „Neben dem Ausbau der VOEST-Bypass-Brücken und dem Baubeginn der neuen Linzer Eisenbahnbrücke können nun auch die Westring-Bagger beginnen zu graben.“ Er fügt hinzu: „Das Brückenbier wird bei der Verkehrsfreigabe der Donauquerung feierlich geöffnet. Aufgrund des langen Reifeprozesses wird der Inhalt aber der Donau übergeben.“


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