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ST. PETER. Der Plan, in St. Peter ein gemeinsames Zeughaus für die Feuerwehren St. Peter und Aching zu bauen, wurde aufgrund eines Konflikts vorerst auf Eis gelegt (Tips berichtete). Dieser sei viel tiefer und vielschichtiger als in der Öffentlichkeit bisher wahrgenommen, stellte nun ein eingeschalteter Mediator fest.

Foto: Gemeinde
Foto: Gemeinde

In den letzten Wochen begleitete das auf Feuerwehrwesen spezialisierte Institut Retzl aus Linz Feuerwehren und Gemeinden bei mehreren Gesprächen, um in dem schwelenden Konflikt um den gemeinsamen Feuerwehrhausneubau für Aching und St. Peter im Rahmen der Ortsneugestaltung eine Lösung zu finden. Wie berichtet, zeigten sich die Achinger sowohl mit dem Standort als auch mit der Höhe der finanziellen Eigenleistung unzufrieden.

Konflikt tief und vielschichtig

Aus Sicht des Mediators zeigt sich bisher, dass dieser Konflikt wohl viel tiefer und vielschichtiger ist, als bisher angenommen. „Es bedarf einer dauerhaften Lösung und dem Aufbau einer nachhaltigen Gesprächskultur“, betont der auf Konflikte spezialisierte Helmut Retzl.

Strukturierte Vorgehensweise

Die Bürgermeister der drei Gemeinden St. Peter, Burgkirchen und Braunau vereinbarten nun, gemeinsam mit dem Bezirks- und Abschnittsfeuerwehrkommandanten eine tragfähige Vorgehensweise für die weitere Zusammenarbeit auch im Bereich der Nutzung der notwendigen Infrastruktur zu überlegen. Ziel ist es, eine Versachlichung der Thematik zu erreichen, da alle Beteiligten unter der derzeitigen Situation leiden.

Zusammenarbeit im Einsatzfall hat Vorrang

Diese stellen jedoch auch deutlich klar, dass die Meinungsverschiedenheiten keine Auswirkungen auf die Zusammenarbeit der Feuerwehren im Einsatzfall haben und nach wie vor laufend Gespräche über eine Optimierung der Kooperation im Einsatzfall geführt werden.


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