Daniel Allerstorfer ist "Mister Bundesliga"
ST. PETER. 13 Siege, eine Niederlage bei allen 14 möglichen Grunddurchgangskämpfen: Judoka Daniel Allerstorfer hat gemeinsam mit einem zweiten Oberösterreicher die beste Saisonbilanz der Liga. Deshalb darf er für ein Jahr den Titel „Mister Bundesliga“ tragen.

Beim Final Fours am 16. Dezember in Gmunden, bei dem der UJZ Mühlviertel im Halbfinale auf JU Flachgau trifft, wird der Judoka aus St. Peter gemeinsam mit dem Welser Shamil Borchashvili vom ÖJV für die gute Saisonleistung ausgezeichnet.
Bilanz mit Schönheitsfehler
Für Daniel Allerstorfer hat seine Bilanz jedoch einen kleinen Schönheitsfleck. „Die Statistik ist zwar schön, allerdings hätte ich lieber gegen den Grilli (Christoph Kronberger, Anm.) lieber auf der Matte gewonnen“, spricht er die beiden Niederlagen gegen Flachgau an, welche durch einen Medikamentenirrtum des Salzburgers im Nachhinein in zwei Siege Allerstorfers geändert wurden.
Training und Wettkampf in Japan
Schon diesen Sonntag steigt der Weltranglisten-26., der seit eineinhalb Wochen in Japan trainiert, beim Grand Slam in Tokio auf die Matte. Beim ältesten Judo-Turnier der Welt könnte sich Allerstorfer selbst sein schönstes Geschenk für seinen am Montag folgenden Geburtstag machen. „Danach werden wir noch das Trainingslager im Kodokan mitmachen, ehe es zurück in die Heimat geht.“
Von stiller Zeit also keine Spur bei dem Petringer. Was ihm auch ganz gut passt, „weil mich der Adventrummel ohnehin nervt. Von daher wäre es mir recht, wenn wir gar erst drei Tage vor Weihnachten zurückkommen würden“, meint der fast 25-Jährige.


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