Universum-Doku aus dem Ötscherreich
KIRCHBERG AN DER PIELACH. Der Bergstock des Ötscher steht im Zentrum einer neuen „Universum“-Dokumentation, die am kommenden Freitag, dem 16. Oktober erstmals in Kirchberg an der Pielach präsentiert wird und am Dienstag, dem 20. Oktober um 20.15 Uhr auf ORF 2 gesendet wird.

90 Drehtage waren Regisseur Franz Hafner und sein Team während der vergangenen eineinhalb Jahre unterwegs, bei jedem Wetter und zu allen Jahreszeiten, um die Wunder der einzigartigen Landschaft in eindrucksvollen Bildern einzufangen. Der Bergstock des Ötscher liegt am östlichen Rand der Alpen. Sein Gipfel ist keine 2.000 Meter hoch, und dennoch dominiert der Berg die ganze Region, eine Landschaft der Superlative: hier gibt es nicht nur Österreichs kältesten Ort und den dunkelsten Nachthimmel des Landes, hier ist mit den Ötschergräben auch Österreichs „Grand Canyon“ zu finden und der letzte große Urwald-Flecken.
Leben im Einklang mit der Natur
Regisseur Hafner erzählt in „Ötscher - Im Reich des sanften Riesen“ davon, wie man heute versucht, in Einklang mit der Natur zu leben. „Ich hab am Beginn der Dreharbeiten gemeint, alles über das Ötschergebiet zu wissen. Dem war nicht so. Und genau das hat mich während der Arbeit an diesem Film fasziniert“, so Franz Hafner. „Auch wenn man glaubt, bereits alles zu kennen, rund um den Ötscher sollte man immer darauf vorbereitet sein, überrascht zu werden, Unbekanntes zu entdecken: eine Höhle mitten im Wald, die tief in den Berg führt, jahrhundertealte Baumriesen, Karstquellen, die anschwellen und vergehen, oder dass man, nach vielen Jahren vergeblicher Mühe, dann doch die geheimnisvollen Ötscher-Schneehühner findet. Dieser Berg überrascht immer wieder mit kleinen, feinen Sensationen. Man muss sich nur Zeit nehmen, sie zu finden.“
Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.
Der Film entstand als Koproduktion von ORF, Interspot Film und BR, gefördert von Fernsehfonds Austria, Kulturförderung NÖ und Cinestyria.


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