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ALTLENGBACH. Peter Aschenbrenner ist Leiter der Musikschule Laabental – und begeisterter Instrumentenbauer. Sein Spezialgebiet: irische Flöten.

  1 / 3   Peter Aschenbrenner (Foto) hat in den 1980er-Jahren mit dem Bauen von Flöten begonnen. Mittlerweile spielen viele Musiker auf seinen Instrumenten. Fotos: zVg

Das „Lebendige, Freudvolle und Virtuose“ an der Folkmusik der britischen Inseln hat Peter Aschenbrenner schon seit seiner Jugend beschäftigt. „1997 lernte ich den Gitarristen Eddie McLachlan kennen und gründete mit ihm die Band „Ciúnas““, erzählt der Musiker.

Start in den 1980er-JahrenIn den 1980er-Jahren habe er mit dem Flötenbauen begonnen. „Als ich mich intensiver mit irischer Musik beschäftigte, merkte ich bald, dass die Kauf-Instrumente für mich nicht zufriedenstellend waren. So begann ich, meine ganz persönlichen Instrumente herzustellen“, so Aschenbrenner. Als reine Arbeitszeit für eine Flöte benötige er zwischen 25 und 40 Stunden. „Die Durchlaufzeit beträgt jedoch mehrere Wochen, weil das Holz zwischen den Arbeitsschritten rasten muss“, erklärt der Instrumentenbauer, der auch betont, dass mittlerweile Musiker quer durch Europa seine Instrumente spielen. „Meine besondere Spezialität sind aus Edelholz gebaute Low Whistles“, so Aschenbrenner. Bedeutung von Musik„Musik kommt aus dem Innersten und vermag zu erheitern, zu berühren oder zu heilen. Musizieren ist die einzige Tätigkeit, die nahezu alle Hirnareale aktiviert, und eine Sprache, die überall verstanden wird. Besonders jedes Kind sollte von Musik begleitet sein. Die aktuellen Ereignisse zeigen einmal mehr, wie dringend wir offene, kreative Menschen brauchen“, unterstreicht der Musikschulleiter.

Peter Aschenbrenner ist bei zahlreichen Musikgruppen Mitglied. Das nächste Mal kann man seine selbst gebauten Flöten bei einem Konzert mit der Band „Ciúnas“ am Samstag, 24. Oktober, um 19.30 Uhr im Martinsheim Herzogenburg hören.


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