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NÖ. Insgesamt 280.648 Gäste haben die Niederösterreichische Landesausstellung 2015 mit dem Titel „ÖTSCHER:REICH – Die Alpen und wir“ an 192 Ausstellungstagen in Neubruck, Frankenfels-Laubenbachmühle und Wienerbruck besucht und sich mit dem Zusammenleben zwischen Menschen und Alpen auseinandergesetzt. Das gab Landeshauptmann Erwin Pröll in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Landesausstellungs-Leiter Kurt Farasin bekannt. Außerdem wurden auch die Zukunftspläne der Landesausstellungs-Region vorgestellt.

´Niederösterreichische Landesausstellung, Abschluss PK in Wienerbruck mit der ÖTSCHER:REICH-Deklaration: von links nach rechts: GF Kurt Farasin, Bgm. Christine Dünwald (Scheibbs), Bgm. Petra Zeh (Annaberg), Landeshauptmann Erwin Pröll, Bgm. Waltraud Stöckl (St. Anton), Bgm. Franz Größbacher (Frankenfels), Hermann Dikowitsch, Gerhard Stindl, Werner Bätzing, GF Andreas Purt (MTG). Foto: NLK Filzwieser

„Diese Landesausstellung hat für einen erstaunlichen Schwung in der Region gesorgt, welcher begeistert aufgenommen und mit der gemeinsamen „ÖTSCHER:REICH-Deklaration“ untermauert wurde“, erklärte der Landeshauptmann. Dieses gemeinsame Bekenntnis zum Mostviertel verfolge das langfristige Ziel, die Region zu einem lebenswerten Wirtschafts- und Wohnraum weiter zu entwickeln.

30 Millionen Euro zusätzliche regionale Wertschöpfung

„Die Landesausstellung hat rund 30 Millionen Euro netto an zusätzlicher regionaler Wertschöpfung ausgelöst, 220 Arbeitsplätze wurden so in der Region gesichert oder geschaffen“, so Pröll, der auch auf die positiven Effekte für regionale Betriebe und den Tourismus verwies. „“ÖTSCHER:REICH – Die Alpen und wir“ hat reges Interesse für das Mostviertel geweckt und das weit über die Landesgrenzen hinaus. Die Vorbuchungen für 2016 liegen deutlich höher als im Vorjahr“, berichtete der Landeshauptmann.

Zehnmillionster Besucher in Frankenfels-Laubenbachmühle

Eine Erfolgszahl gebe es in Frankenfels-Laubenbachmühle zu vermelden, wo am 16. September 2015 der zehnmillionste Besucher seit 1960 gezählt wurde.   

Bevölkerung war mit im Boot

„Die Idee, die Bevölkerung bei dieser Landesausstellung noch stärker mit ins Boot zu holen, ist voll und ganz gelungen. Ein sensationelles Netzwerk hat sich gebildet, dem über 600 „Heimische“ angehören, manifestiert in der „ÖTSCHER:REICH-Deklaration“, welche eine verbindliche Form der Weiter- und Zusammenarbeit für die Region gewährleistet“, resümiert der Leiter der Niederösterreichischen Landesausstellung Kurt Farasin. So sei eine Regionalbewegung mit  über 174 Regionspartnern, 26 Kulturvermittlern, 83 Naturvermittlern,  15 ÖTSCHER:REICH - Stationen, zwei Ausstellungsorten, zwei neuen Rundwanderwegen, dem  Naturparkzentrum Ötscher- Basis in Wienerbruck und der neu hergestellten Mariazellerbahn, der einst ersten elektrifizierten Bergbahn Europas, entstanden.


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