Heimatforschung: Pielachtaler Mundart-Buch
HOFSTETTEN-GRÜNAU. Wos is a „Zwizogl“, a „Schtochleisn“ oder a „Ächal“? Wer Antworten auf diese Fragen sucht, wird im überarbeiteten „Pielachtaler Mundart“-Buch fündig.

Die Arbeitsgruppe „Mundartausdrücke aus dem Pielachtal“ der Heimatforschung Hofstetten-Grünau hat es sich zur Aufgabe gemacht, gegen das Vergessen der Mundart anzugehen und diese weiter zu pflegen. Das Pielachtal hat manche eigene Mundartausdrücke, die man anderswo seltener oder auch gar nicht hört(e). Viele dieser Ausdrücke – etwa 1800 inklusive einiger Zeichnungen – sind im Buch zu finden und entstammen der bäuerlichen Arbeitswelt. „Sie werden hauptsächlich nur mehr von den Alten verwendet, da auch viele Ausdrücke der manuellen landwirtschaftlichen Tätigkeit entspringen“, erklärt Karl Grubner, Leiter der Arbeitsgruppe. Durch das Buch soll der Stellenwert der typischen Mundart erhöht werden. Es ist bei der ARGE Heimatforschung Hofstetten-Grünau (www.heimatforschung.at), im Bahnofsmuseum Hofstetten-Grünau (sonntags von 15 bis 18 Uhr) sowie in allen Gemeindeämtern des Pielachtales erhältlich.


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