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St. VEIT/GÖLSEN. Illegale Waffen und Munition hortete ein 48-Jähriger in St. Veit. Gegen den Mann bestand ein aufrechtes Waffenverbot.

alle Fotos: LPD NÖ
  1 / 8   alle Fotos: LPD NÖ

Bedienstete des Landesamtes für Verfassungsschutz Niederösterreich führten Aufgrund eines Hinweises Erhebungen gegen einen 48-jährigen Mann aus dem Bezirk Lilienfeld wegen des Verdachtes des Besitzes von illegalen Waffen. Bei einer von der Staatsanwaltschaft St. Pölten angeordneten Hausdurchsuchung an der Wohnadresse des 48-Jährigen im Gemeindegebiet von St. Veit an der Gölsen am 7. November wurden unter anderem  ein funktionsfähiges Sturmgewehr der Marke Kalaschnikow, eine funktionsfähige Maschinenpistole der Marke Beretta aus dem zweiten Weltkrieg, zwei Sturmgewehre (bei denen die Funktionsfähigkeit noch überprüft werden muss), zehn funktionsfähige Karabiner, acht Faustfeuerwaffen, zirka 3300 Stück Munition und verbotene Munitionsteile sowie 269 Stück diverse Granaten, verbotene Gegenstände wie Schalldämpfer usw., diverse Bajonette, sowie Hieb und Stichwaffen aufgefunden und sichergestellt. Zwei Granaten mussten vom Entminungsdienst an Ort und Stelle gesprengt werden, da die Transportfähigkeit nicht mehr gegeben war.  Der 48-Jährige, gegen den ein aufrechtes Waffenverbot besteht, wurde der Staatsanwaltschaft St. Pölten angezeigt.


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