Der Louvre ruft!
PRINZERSDORF/PARIS. Christina Steinwendtner strotzt vor kreativem Tatendrang und steckt voller Energie. Ihr Terminkalender füllt sich zusehends mit interessanten, internationalen Angeboten und Ausstellungsterminen.

Über die ungarische Kunstausstellungsexpertin Adriana Daly-Peterova hat sich für die gefragte Prinzersdorfer-Künstlerin nun aber eine weitere Türe, praktisch in den Olymp der zeitgenössischen, freischaffenden Kunst aufgetan: Paris das Mekka für Kunstinteressenten und Kunstsammler. Viele Museen und Galerien zeigen alte Meister sowie zeitgenössische etablierte und moderne aufstrebende Künstler. Neben diesen traditionsreichen Institutionen sind auch Art Salon oder Art Fair für Kunstsammler interessant. Dort haben Galeristen und Kunstsammler die Möglichkeit sich über zeitgenössische und moderne Kunst auszutauschen und neue Sterne am Kunsthimmel zu entdecken.
Mehr als 80 renommierte Künstler/innen haben sich über Adriana Daly-Peterova für die „Art-Shopping“ im Carrousel du Louvre beworben, davon wurden jedoch nur zwölf - nach unabhängigem Entscheid der hochkarätig besetzen Louvre-Jury - endgültig zugelassen. Christina Steinwendtner ist mit acht ausgewählten abstrakten Werken im Pariser Louvre dabei.
Etwas ruhiger wird es gegen Jahreswechsel. Beim Tag des offenen Ateliers am 17. und 18. Oktober hat man in der kreativen Wirkungsstätte in der Haydngasse 1 in Prinzersdorf die einmalige Möglichkeit die rastlose Künstlerin persönlich zu treffen, um mit ihr über Werke, Interpretationen und Zukunftspläne zu tratschen. Am 16. Dezember steht dann noch eine Gemeinschafts- Vernissage auf der Ausstellungsbrücke im Landhaus St. Pölten mit dem Thema „Frau | Figur | Form“ auf dem Programm.
Zur Person
Christina Steinwendtner wurde in St.Pölten/Österreich geboren. Ihren ersten bewussten Kontakt mit Kunst hatte sie im Zusammenhang mit italienischer Straßenmalerei. Später studierte sie an der Kunsthochschule und rundete ihr Können durch kontinuierliche eigene Studien weiter ab. Im Jahr 2006 eröffnete sie ihr eigenes Atelier und ist seither als freischaffende Künstlerin tätig.
In ihrer Kunst geht es Christina Steinwendtner darum, die vor 500 Jahren von Albrecht Dürer aufgegriffen Themen wie Schrift im Bild, Reduzierung, Weißhöhung und die genaue Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper fort- und in neue Darstellungsansätze zu überzuführen.
In ihren abstrakten Werken bringt sie Kraft und Vielfalt der gesamten Schöpfung zum Ausdruck, die in der Komplexität und Genialität des menschlichen Körpers und in ihren abstrakten Kompositionen durch eine harmonische Balance zwischen Formgestaltung und Farbkonzepten ihren Widerhall findet. Diese Welt der „verborgenen Harmonie“, wie es die Künstlerin nennt, soll den Betrachter ihrer Werke im Innersten ergreifen und ihn an den kreativen Ideen der Künstlerin teilnehmen lassen. Unter oben genannter Anlehnung an Dürer wendet Christina Steinwendtner insbesondere in ihren Aktbildern die Weißhöhung und Reduzierung als künstlerischen Gestaltungsmittel an, ebenso wie in ihren abstrakten Werken das Prinzip einer Verbindung von Bild und Schrift.
Christina Steinwendtner stellt seit 1997 im In- und Ausland aus.
Weitere Info: www.christina-steinwendtner.at


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