Gesunde Schulen: 88 Bildungsanstalten ausgezeichnet
ST. PÖLTEN/NÖ. „So viele Schulen konnten wir bisher noch nie prämieren“, zeigte sich NÖGKK-Generaldirektor Jan Pazourek am Rande der Veranstaltung begeistert. Die NÖGKK verlieh 88 Schulen in Nö jüngst in St. Pölten die begehrten Plaketten für „Gesunde Volksschulen“ und „Gesunde Schulen“. Diese Plaketten erhalten Lehranstalten, die gesundheitsfördernde Maßnahmen im Schulalltag umsetzen und dabei genau definierte Qualitätskriterien erfüllen.

Die stete Zunahme der Fettleibigkeit bei Elf- bis 15-Jährigen und der traurige Spitzenplatz Österreichs in der OECD-Statistik der jugendlichen Raucher machen die Wichtigkeit der NÖGKK-Schulprojekte deutlich. Nur ein Fünftel der Schüler in Österreich hält sich an die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO, täglich mindestens eine Stunde körperlich aktiv zu sein. Mehr als die Hälfte isst weder Obst noch Gemüse täglich. „Es ist immens wichtig, dass wir unsere Kinder an der Hand nehmen und ihnen erklären, worauf es bei einem gesunden Leben ankommt“, sagte der NÖGKK-Generaldirektor. „Es muss ihnen klar werden, welche Folgen es in ihrem weiteren Leben hat, wenn sie darauf verzichten.“
Anleitung für Schüler
Das Team der „Service Stelle Schule“ der NÖGKK arbeitet seit 2005 mit Volksschulen, polytechnischen Schulen, Berufsschulen, berufsbildenden mittleren und höheren Schulen und AHS zusammen und sichert so den Erfolg der speziell auf die einzelnen abgestimmten Maßnahmen. Die Mitarbeiter der NÖGKK unterstützen die Schulen und geben ihnen Informationen rund um Ernährung, Bewegung, Suchtprävention oder psychosoziale Gesundheit. Neben den gesunden Anreizen für die Kinder und Jugendlichen wird auch dem Lebensraum Schule selbst eine gesündere Note gegeben.
Mehr Motivation, bessere Lernerfolge: Schule als „Wohlfühlraum“
Das Angebot der NÖGKK wird gerne angenommen: Bislang machten 263 Schulen mit, denn die Programme zeigen Wirkung: „Parallel laufende Untersuchungen beweisen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, erörterte Pazourek. „Die Kinder in ,Gesunden Schulen“ und ,Gesunden Volksschulen“ sind ausgeglichener und fühlen sich gesünder. Die Motivation der Schülerinnen und Schüler sowie die Qualität der schulischen Leistungen steigen. Und immer mehr zeigen sich auch positive Effekte für das Lehrpersonal“, so der Generaldirektor. „Die Schule wird quasi zum Wohlfühlraum. All das ist dafür verantwortlich, dass auch das Image jeder prämierten Schule steigt.“








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