Geisterfahrerin von ASFINAG-Mitarbeitern gestoppt
NÖ. Eine ungewöhnliche Begebenheit hat sich heute auf der S1 ereignet. Eine Lenkerin war auf der Höhe von Korneuburg in Richtung Krems unterwegs, allerdings auf der falsche Richtungsfahrbahn.

Im Knoten Korneuburg West fiel den beiden ASFINAG Mitarbeitern Stefan Anger und Michael Skof ein Fahrzeug auf, das auf der Abfahrtsrampen S 1 auf die A 22 die falsche Richtung eingeschlagen hat. Den beiden war sofort klar, dass rasches Handeln notwendig war, um ein Unglück auf der zu diesem Zeitpunkt stark befahrenen Schnellstraße zu verhindern. Sie schalteten das Blaulicht des Streckendienstfahrzeuges ein um die Geisterfahrerin, die auf der Fahrbahn nach Wien aber in die falsche Richtung, nämlich nach Krems, unterwegs war, zu stoppen.
Gefährliche Situation entschärft
„Danach ging alles sehr schnell“, sagt Stefan Anger, „die Lenkerin hat zum Glück auf uns reagiert und ist stehen geblieben. Wir haben sie dann abgesichert und sofort die Polizei verständigt.“ Die A 22 hat in diesem Bereich drei Spuren, daher war das Ausweichen des nachfolgenden Verkehrs relativ sicher möglich. Nach Eintreffen der Polizei wurde zusätzlich die zweite Fahrspur gesperrt um den Wagen der Geisterfahrerin gefahrlos in die richtige Richtung zu wenden.


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